[Talk-de] Straßen in Orten - highway tags

Dirk-Lüder Kreie osm-list at deelkar.net
So Jan 28 15:08:53 UTC 2007


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Andreas Volz schrieb:
> Am Sun, 28 Jan 2007 15:10:21 +0100 schrieb Dirk-Lüder Kreie:
>> In deutschen Strasssenkarten werden Autobahnen auch nur als eine
>> Straße gerendert, ich sehe das Problem nicht.
> 
> Das ist auf jeden Fall ein Problem. Vielleicht nicht auf Landkarten,
> aber ganz sicher auf Navigationssystemen. Vielleicht habe ich mich
> falsch ausgedrückt. Es werden schon zwei Straßen (für jede Richtung
> eine) gerendert. Jedoch liegen die, auch bei größter Zoomstufe, mal
> übereinander und mal nebeneinander. Hängt davon ab wie sie gemappt
> wurden. Sieht sehr unschön aus.

Ich glaube zu verstehen, ja, das liegt aber dann daran, ob die Straßen
in korrektem oder übertriebenem Abstand gemappt wurden.
in der Enge der Städte ist aber definitiv ersteres wünschenswert. (und
überland letztendlich auch, IMHO).
Letztendlich ist das aber eigentlich ein Problem des Renderers.

>>> unclassified:
>> Generell Nebenstraßen, also Straßen die für den Verkehrsfluß keine
>> Durchgangsstraßen-Eigenschaften besitzen. Keine Mittellinie usw.
> 
> Irgendwie hat da wohl jeder seine eigene Meinung. Da würde ich jetzt
> eher "residential" sehen. Siehe meine andere E-Mail...

Siehe unten.

[snip]

>> Für Straßen auf Werksgeländen würde ich ebenfalls vom Gefühl her
>> "service" benutzen.
> 
> Hab ich momentan noch keine Meinung zu. Ist aber auch nicht so wichtig.
> Die Standardfälle sind interessanter.

Ja.

>>>> Der Unterschied zwischen unclassified und residential [...]
>>> Ich würde es weniger von der Bebauung abhängig machen. Die Erklärung
>>> von Christph Eckert finde ich ganz gut.
>> Mit der Abhängigkeit von Name / kein Name?
> 
> Zumindest dachte ich das zuerst. Bin mir nicht mehr ganz sicher. Ich
> finde es wichtig sich auf prinzipielle Standards zu einigen. Die
> Sonderfälle kann man später abdecken. Fatal hingegen wäre es zuerst mal
> 80% der Ortsstraßen mir "unclassified" zu mappen und später sich doch
> auf "residential" zu einigen. Als OSM-Anfänger reicht es zu wissen,
> dann man alles erst mal innerorts auf "residential" (mein Vorschlag)
> mappt und später die Ausprägungen wie Bundesstraßen noch festlegt.

Richtig, innerorts wird man für nebenstraßen mit residential erstmal zu
95% richtig liegen, der rest sind dann eher unclassified mit
entsprechenden abutters.

Abgesehen davon kann man großflächig systematisch (mit System, nicht
unbedingt mit Absicht) falsch getaggte Straßen per suchfunktion in JOSM
schnell auf einen Schlag "umtaggen".

> Mir geht es besonders um die kleinen Orte, wo ich oft durchfahre und
> erstmal ein paar Straßenzüge mappe ohne Stundenlang mir Gedanken zu
> machen. Die "hacke" ich erstmal als "residential" ein (außer ich kenne
> den Namen/Nummer/Klasse der Straße). Das ist als erster Ansatz völlig
> in Ordnung. So halte ich es jedenfalls. Nur muss es eben diese
> Empfehlung im Wiki geben, sonst macht jeder was er gerade will.

Straßenzüge die ich nur so "im vorbeifahren" mitnehme bekommen bei mir
z.B. grundsätzlich ein "note=TODO: <kurzer Hinweis>" egal, ob ich die
als primary, secondary oder residential tagge.

Wichtig ist mir dabei das "TODO: " was sich per Suchfunktion schnell
wiederfinden lässt (oder überhaupt erstmal finden, falls jemand anderes
dort weiterbeschäftigen will).


Dirk-Lüder "Deelkar" Kreie

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