[Talk-de] INFAS Kreisgrenzen

Stephan Wolff s.wolff at web.de
Do Jan 1 22:04:34 UTC 2009


Moin, moin!
> 
>> Das halte ich fuer, gelinde gesagt, Bloedsinn. Wenn jemand mir sagt
>> "exportiere mir doch mal den Umriss von Schleswig-Holstein", dann wird
>> der mir einen Vogel zeigen, wenn ich ihm irgendwas liefere, was 12
>> Meilen auf der See liegt oder so.
> 
> Ich gebe Dir vollkommen recht. Für den Umriss(!) von SH würde ich "im
> Land" die eingetragenen Boundaries nehmen sobald die allerdings in
> "offenes Wasser" laufen den Küstenlinienverlauf (nicht jedoch die
> importierten INFAS-Grenzen, aber in dem Punkt stimmen wir ja überein)
> Für die Grenzen(!) von SH hingegen würde ich die 12 Meilen-Zone haben
> wollen in der auch das ganze Wasser und die Inseln drin sind und zwar
> nicht einzeln sondern als zusammenhängendes Gebiet.
> 
Dem stimme ich zu. Ich verlasse Schleswig-Holstein ja nicht, wenn ich
einen Steg betrete, eine Brücke überquere oder mich in ein Boot setze.

> Als ich damals fragte wurde mir bestätigt, dass es kein Gebiet gibt
> welches nicht zu einem Bundesland gehoert, somit gehoert das Wasser
> vor SH und innerhalb der Bundesrepublik zu SH.
>
Und im Binnenland sagt auch niemand, Bundesland A endet am linken Ufer
und Bundesland B beginnt am rechten. Die Wasserflächen gehören dazu.

>> Trotzdem ist es natuerlich ebenso unbrauchbar, wenn die importierte
>> Landesgrenze nun so halb auf der Küstenlinie verläuft; hier waere es
>> schon sinnvoll, die importierte Linie zu entfernen und die existierende
>> Küste als Grenze zu taggen.
> 
> Okay, dann werde ich das tun. Wobei ich mir natürlich nicht sicher bin
> ob die Küstenlinie korrekter ist oder die importierten Grenzen...
> 
Das kann man pauschal nicht sagen. In einigen Bereichen habe ich die
importierten Grenzen schon genutzt, um die Küstenlinie zu verbessern
(z.B. in einem Gebiet, das am Land und im Wasser militärisches
Sperrgebiet ist), aber meist scheint mir die INFAS-Küstenlinie ungenau
oder stark veraltet. In Kiel fehlen Gebiete die um 1975(!) um mehrere
hundert Meter verändert wurden. Die INFAS-Daten stimmen dabei gut mit
der Küstenlinie von Google-Maps überein, die auch mehr als 30 Jahre
veraltet ist.

Ich wäre dafür, die Grenzen wieder aufs Wasser zu verlängern und die
neue Küstengrenzlinie ähnlich wie die alten Kreisgrenzen zunächst
unsichtbar zu tagen, um eine selektive Übernahme zu ermöglichen.

Gruß

Stephan





Mehr Informationen über die Mailingliste Talk-de