[Talk-de] Entscheidungen treffen / Proposal-Prozess

Markus liste12A45q7 at gmx.de
Mi Jan 21 14:35:17 UTC 2009


Hallo Bernd,

> Ein "einfacher" Mapper wird gar nicht wissen, auf was er alles achten muss. 

Die meisten "Neuen" sind begeistert von der OSM-Idee und hoch motiviert.

Wenn wir ihnen sagen, wie das "Mappen" funktioniert und worauf sie 
achten müssen, dann werden sie sich freudig bemühen, das möglichst genau 
so zu machen - und sich Mitte der Woche über die schönen Ergebnisse freuen.

Dazu ist es erforderlich, dass wir:
- im Wiki möglichst verständliche Anleitungen schreiben
- klare verständliche Tagging-Regeln formulieren
- im Editor eine regelkonforme Benutzerführung gestalten
- die "gemappten" Daten möglichst schnell und vollständig anzeigen

(dabei geht es NICHT um Einschränkung der Freiheit, sondern nur um 
Verbesserung von OSM, der Daten und der möglichen Anwendungen. Freiheit 
ist die Grundlage von Innovation)

> Wenn aber in Zukunft mal die Information die Runde macht, dass jetzt das 
> erste Massenmarkt-taugliche LKW-Navi auf Basis von OSM-Daten existiert und 
> OpenStreetBugs in dem Gerät voll integriert ist, dann prophezeihe ich dir, 
> dass die Daten *sehr* schnell nachgetragen werden. 

Dazu ist bereits ein Programm in Entwicklung, das "Onroad-Tagging" für 
Anfänger erlaubt...

> Man hat halt nen anderen Blick, mit welchem Verkehrsmittel man grade 

Ja - und diesen "Blick" kann man durch gute Information - beispielsweise 
im Wiki - erweitern, schärfen, vertiefen. Damit man/frau zunehmend die 
Belange auch anderer Anwender mit einbeziehen lernt.

>> Besser im Sinne von eindeutiger. 

Das wäre ein Kriterium.

Andere wären:
- verständlicher
- schneller erfassbar ("Tagging")
- besser erkennbar (Karte lesen, Routing)
- umfassender (LKW, Fahhrad, Pferd)
- ...

> aber was ist wenn einer sagt, ist Quark und 
> der nächste sagt, das reicht mir für meine Ansprüche?

Dann versucht man aus beiden Bedürfnissen das für alle denkbaren 
Anwendungsfälle Optimale zu bilden.

>>> Das Wiki ist eine Daten-Halde

die aber nur Sinn macht, wenn die Daten
- schnell auffindbar (Links, Gliederung, Kategorien)
- verständlich formuliert
- eindeutig
- umfassend
- schnell erfassbar sind

> wurde etwas vage vorgeschlagen 

und jeder versteht etwas anderes darunter...

> Bis heute gibt es unterschiedliche Auffassungen was das Tag 
> eigentlich bedeutet, denn das war schon zum Zeitpunkt der Abstimmung unklar.

Eben. Und dann macht halt jeder "irgendetwas"...
In der Programmierung nannte man das "Spaghetti-Programm".
Diese waren ganauso wenig dokumentiert.

> Es gibt weiterhin eine große Zahl an Mappern die das Tag nicht nutzen und 
> prima ohne das auskommen.

Aber halt nicht daran denken, dass eine Geo-DB eben nur mit einer 
funktionierenden Anwendung Sinn macht, also /nicht/ ohne diese zu 
berücksichtigen "auskommt".

Die Lösung heisst:
*Best Practice* dokumentieren, bekannt machen, für Umsetzung sorgen.
Also Qualität generieren schon beim Erfassen und Speichern der Daten, 
immer im Hinblick auf mögliche Anwendungen.

Gruss, Markus





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