[Talk-de] Naturdenkmal

Wolfgang Wasserburger osm at wasserburger.at
Mi Jan 28 23:57:44 UTC 2009


 In Österreich ist Naturschutz Landessache, auch in der Gesetzgebung. Der erste österreichische Nationalpark ("Hohe Tauern"), hat daher einen Vertrag zwischen den Ländern und 3 verschiedene Gesetze als Grundlage ;-).
Die Abstufungen im Naturschutz sind daher mindestens ebenso diffizil, wie die administrativen Grenzen in Deutschland.
Schön wäre ein Katalog, der auch international halbwegs vergleichbar anwendbar ist.

Lg Wolfgang


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	From:  Martin Koppenhoefer
	Sent: Tuesday, January 27, 2009 11:27 PM

	Am 27. Januar 2009 23:24 schrieb Martin Koppenhoefer <dieterdreist at gmail.com>:
	



		Am 27. Januar 2009 23:22 schrieb malenki <me at malenki.ch>: 


			Am Mon, 26 Jan 2009 21:35:27 +0100
			schrieb Hanno Böck <hanno at hboeck.de>:
			

			> http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Proposed_features/Key:natural_protection
			>
			> Darf gern auch mal jemand durch den Abstimmungsvorgang bringen o.ä. -
			> aber kann man ja auch als Proposal gern benutzen.
			
			
			Habe (vorerst in Diskussion) kürzere Vorschläge für die Werte gemacht.
			Wikipdia gibt leider nichts zu Schutzgraden von Schutzgebieten her,
			zumindest nicht im Naturdenkmal-Eintrag, Zeit für ausführlichere
			Recherche habe ich atm nicht. Diese verschiedenen Schutzgrade sollten
			vor der Abstimmung noch als Werte hinzugefügt werden.
			
			Man sollte auch unterschiedliche Werte für Naturpark,
			Naturschutzgebiet  usw definieren, siehe
			http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzgebiete_in_Natur-_und_Landschaftsschutz
			
			Gruß
			malenki
			



		Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie fällt mir da pauschal so ein
		
		Martin
		


	ich antworte mir mal selbst mit einem Wikipedia-Zitat:
	

	Verfahren der Schutzgebietserklärung [Bearbeiten <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Richtlinie_92/43/EWG_%28FFH-Richtlinie%29&action=edit&section=2> ]


	*	Die Bundesländer <http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesland_%28Deutschland%29>  stellen Listen von Schutzgebieten zusammen. Die Flächen sollen primär unter dem Kriterium des Arten- und Habitatschutzes zusammengestellt werden und umfassen auch schon bestehende Schutzgebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz <http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnaturschutzgesetz>  (BNatSchG). Bei der Auswahl haben die Länder einen naturschutzfachlichen Ermessensspielraum. Es dürfen aber keine anderen als naturfachliche Aspekte bei der Auswahl eine Rolle spielen (z.B. politische Zweckmäßigkeit, wirtschaftliche und infrastrukturelle Interessen). 
	*	Die Listen mit den FFH-Flächen melden die Länder an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit <http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Umwelt,_Naturschutz_und_Reaktorsicherheit> . Bereits mit der Meldung genießen die gemeldeten Flächen nach dem BNatSchG <http://de.wikipedia.org/wiki/BNatSchG>  und den Naturschutzgesetzen <http://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgesetz>  der Länder einen vorläufigen Schutz. 
	*	Das Umweltministerium reicht die Flächenmeldungen an die EU-Kommission <http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Kommission>  weiter. 
	*	Die EU-Kommission nimmt die Listen nach Prüfung ("Konzertierung") in den Natura 2000-Katalog <http://de.wikipedia.org/wiki/Natura_2000>  auf. 
	*	Die Mitgliedstaaten weisen die in die Listen aufgenommenen Flächen als Schutzgebiete aus (§ 33 II BNatSchG).


	http://de.wikipedia.org/wiki/Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
	






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