[Talk-de] Beschreibung von Straßen

Garry GarryD2 at gmx.de
Do Jan 29 10:57:52 UTC 2009


Mark Obrembalski schrieb:
> Heiko Jacobs <jacobs at cousin.de> schrieb:
>   
>> Also relative internationale Einigkeit darin, dass sich die
>> Straßenarten den schwarzen Peter gegenseitig zu schieben.
>> Denn weder scheint die Industriegebietsstraße in unclassified
>> zu passen (egal, ob's deswegen ist, weil sie nicht außerorts
>> liegt, oder weil sie keine verbindende Funktion zu kleinen Ortsteilen
>> oder so hat), noch in residential, weil dort auf Wohnen Wert
>> gelegt wird, obwohl die Definition sie zunächst mit "nicht unclassified"
>> zulässt.
>>     
>
> Ja. Das wirkliche Problem ist m.E. aber, dass die Straßeneinteilung
> zumindest in ihrer praktischen Benutzung zur Wiedergabe ganz
> verschiedener Arten von Informationen benutzt wird:
>
> - förmliche Einstufung und Straßenbaulast (was bei fast jedem anderen
>   Ding über "operator" abgehandelt wird),
>   
Das ist längst ausdiskutiert dass sich diese Einstufung nicht im 
highway-Tag wiederspiegeln kann.
Wenn dass so doch wieder in josm oder Wiki in Erscheinung getreten ist 
dann geschah dies entweder aus
Unwissenheit oder um den Anfängern eine Hilfe zu geben die immer wieder 
Probleme haben eine Strasse einzustufen.
Das funktioniert im groben  häüfig, kann aber  keines falls  als  
allgemeingültige Regel herangezogen und
als Grund zum umtaggen  verwendet werden.
> - Ausbauzustand,
>   
Dafür gibt es die Zusatztags lanes, wide,...
> - üblicher oder von irgendwem gewünschter Nutzungszweck (gerne an
>   irgendwelchen Dingen festgemacht, die eher an der Umgebung als an der
>   Straße selbst zu erkennen sind) und
>   
Das ist aus dem umgebenden Landuse ersichtlich und spielt für die 
Zielführung praktisch keine Rolle.
Fernziele werden nicht über die unteren Klassenkategorien ausser im 
unmittelbaren Start/Zielbereich
angefahren und im Nahbereich wird dei günstigste Route gewählt die die 
Tags erlauben, ob da Häuser
oder Bordsteine am Strassenrand sind spielt dafür überhaupt keine Rolle.

> - Verkehrsbeschränkungen.
>   
Die können auch alle über die Zusatztags abgedeckt werden, falls es noch 
Lücken gibt müssen
eben noch weitere Tags definiert werden, auf das highway-Tag selbst hat 
das keinen Einfluss
> Daraus folgt dann, dass manches nicht wiedergegeben werden kann (etwa
> dass eine Straße durch ein Gewerbegebiet oder Mischgebiet verläuft) und
>   
Das ist aus dem landuse ersichtlich wenn notwendig.
> an anderer Stelle unklar ist, welches von mehreren naheliegenden
> Attributen benutzt werden soll (track vs. unclassified; 

unclassified z.B. wenn kein Begnungsverkehr ohne gegenseitige Beeinträchtigung 
(bremsen, ausweichen) möglich bzw. der Verkehr für tertiary zu gering ist.

> residential vs. service vs. unclassified
>   
residential: normal öffentlich benutzbare Strasse, service nur 
zweckgebunden zu benutzen wie Parkplatz,
Firmenzufahrt,.unclassified Sammlerfunktin für residentials.
> ; track vs. cycleway usw.).
>   
track wenn es Wirtschaftswege (gibt auch öffentlich befahrbare!), 
cycleway wenn vorwiegend für Radfahrer angelegt.
> Ich sehe keine einfache Lösung für das Problem: Mit den bestehenden
> Kategorien lässt sich bei weitem nicht jede Kombination abbilden.
>   
Welche den nicht? Nur eine frage der geeigneten Definition
> Der Versuch, durch zusätzliche Kategorien oder - wohl besser - eine
>   
die bestehenden Kategorien reichen gut aus, ich seh da keine Lücken.
> getrennte Angabe unterschiedlicher Arten von Informationen alle Fälle
> abzudecken würde es erforderlich machen, einen erheblichen Teil der
> schon erfassten Straßen zu überarbeiten. Und in vielen Fällen wäre das
> nicht ohne Ortstermin zuverlässig zu erledigen.
>   
für unclassified bedarf es meist Ortskenntniss, richtig.Der Rest ist 
überwiegend überdschaubar.
> Weiter verkompliziert wird die Lage dadurch, dass wir im Moment eine
> Einteilung haben, die von britischen Verhältnissen ausgeht, und durch
>   
Die britische Einteilung wurde schon in der Vergangenheit auf deutsche 
Verhältnisse angepasst.
Problem ist hier dass überwiegend Neulinge wieder versuchen mehr auf die 
worttreue britische Einteilung zu
pochen was dann wieder zu diesen Diskussionen führt.
> die deutschen Verhältnisse erheblich beeinflusst ist. In anderen Ländern
> werden sich aber vermutlich wieder andere Probleme ergeben, die mit
> britisch-deutschen Kategorien nicht gut zu lösen sind. Im Grunde
> bräuchte vermutlich jedes Land seinen eigenen Satz von Elementen zur
> Beschreibung von Straßen (und Orten, und Verwaltungsgrenzen und ...).
>   
So wird das zumindest Teilweise auch bei den kommerziellen 
Kartenanbietern gehandhabt.
So weit es geht sollte man  aber darauf verzichten landeseigene 
Kategorien einzuführen und
lieber etwas freier übersetzten damit eine Anwendung nicht speziell auf 
jedes Land angepasst werden muss.



Garry





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