[Talk-de] User: Kraftfahrstra?e Edit-War

Falk Zscheile falk.zscheile at googlemail.com
Fr Jun 12 12:35:59 UTC 2009


Am 12. Juni 2009 12:57 schrieb Georg Feddern <news2 at bavarianmallet.de>:
> qbert biker schrieb:
>>> das sind aber wohl Mindermeinungen oder Baden-Württenberger, die das
>>> verfechten?
>>>
>>
>> Dass man eine oeffentliche Piste, die zu einem kleinen
>> Ort oder Weiler geht, mit unclassified tagged und mit
>> track, grade x, wenn sie nicht oeffentlich ist und in
>> den Wald geht, auch wenn beide exakt den gleichen
>> Ausbauzustand haben, ist Standard, oder hat sich da
>> schon wieder etwas geaendert?
>>
> Dieser sogenannte Standard bedeutet dann, dass ich hier im ländlichen
> Schleswig-Holstein alle öffentlichen Pisten, die
> - zwei kleine Weiler verbinden und mit gelben Wegweisern ausgeschildert sind
> - dabei den Ausbauzustand Feldweg mit Betonspurplatten und 3 m Breite haben
> - auf denen man bei Gegenverkehr oft mehrere 100 m zurückstoßen muss, um
> eine Stelle zum Ausweichen zu finden
> - die grade 3 entsprechen (fest und weich), da schon bei wenig Regen die
> weichen Bestandteile Richtung grade 5 tendieren bzw. die 'weichen'
> Bestandteile im sommerlich trockenen Zustand so holperig sind, dass
> bereits Rollstuhlfahrer oder andere schmale  2-spurige Gefährte, die
> eben nicht mit beiden Rädern auf die Betonspur passen, auch gleich über
> das Feld nebenan fahren könnten
> als unclassified (um)taggen soll,
> während der gleiche Weg, sobald dort ein Verkehrszeichen 250 steht, ob
> nun mit  1024-17 (selten) oder mit 1026-38 (die Regel) als Track zu
> taggen ist?
>
> Na Mahlzeit!
>
> Ich bin noch bereit, einen Track, der geteert ist und der die bessere
> Verbindung zu einem Weiler ist, als unclassified zu taggen, um Reisenden
> den besten, einfachsten Weg zu weisen, aber nicht alle öffentlichen
> Buckelpisten!
>
Nach Deiner Abgrenzung von highway=unclassified und highway=track gibt
es eigentlich tracktype=grade1 überhaupt nicht. Oder möchtest Du die
Grenze zwischen "geteert" und "Betonspur" ziehen?

Du willst, wenn ich Deine Intension richtig verstehe,  dem Nutzer das
Routing über nicht geteerte aber öffentliche Wege gänzlich ersparen.
Gleiches gilt für Dich bei naturgemäß engen Betonspurwegen u. ä.

Wenn Du nun auch Wege die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind auch
zu highway=track herab stufst, so nimmst Du einen möglichen und
zulässigen Weg von vorn herein aus dem Routing heraus.

Hast Du schon einmal die Probe  gemacht, wie oft Dich ein Router über
die Deiner Meinung nach generell vom Routing auszuschließenden Straßen
schicken möchte? Auch in Mecklenburg-Vorpommern kenne ich Stellen, die
dem öffentlichen Kraftverkehr gewidmet aber entweder unbefestigt oder
als Betonspurwege ausgebaut sind. Hier muss ich schon ziemlich
kleinteilig navigieren, damit ich dort überhaupt über diese als
highway=unclassified eingetragenen Straßen geschickt werde. Und auch
bei der Papierkartennavigation liegen die hier problematischen
Straßenstücke an Stellen, die man nicht ohne Not zum Befahren
auswählen wird, es sei denn man navigiert von Dorf zu Dorf. Das mag
aber in Schleswig-Holstein anders sein. In M-V haben wir eher den
umgekehrten Fall. Die Einheimischen nutzen den nur für
landwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Weg, um kürzer und
schneller von Dorf zu Dorf zu kommen.

Ob ich meinem Auto den Weg letztendlich noch zutraue ist eine
Entscheidung, die der Mapper dem Autofahrer nicht abnehmen kann und
soll.

Gruß, Falk




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