[Talk-de] Weg mit dem Validator und ähnlichen Tools

Torsten Breda torstiko at gmail.com
Fr Jun 26 08:46:44 UTC 2009


Am 26. Juni 2009 10:22 schrieb Dirk Stöcker <openstreetmap at dstoecker.de>:

> Wenn also diejenigen, die solch komplizierte Elemente entwicklen immer
> wieder vergessen auch eine Einfach-Variante einzuplanen, dann werden diese
> Varianten nicht benutzt werden.
+1

> Aus den Diskussionen halte ich mich allerdings raus. Ich bin mittlerweile
> lange genug dabei, um zu wissen, dass es sich im Endeffekt sowieso in die
> Richtung entwickelt, die ich für sinnvoll halte. Warum soll ich mich also
> ständig streiten.
Meiner Meinung nach, sind solche Diskussionen wichtig und sinnvoll für
so ein Projekt. Wo kämen wir denn hin, wenn man nicht mehr miteinander
reden würde? Solange es noch beim Thema bleibt, kann es doch gar nicht
unproduktiv sein, oder? Ein wenig Streitkultur gehört dazu! Ich sehe
das auch gar nicht als Streit. Ich habe schon "Fachgespräche" gesehen,
die wesentlich näher an einer Eskalation waren, aber zu sehr
produktiver Ergebnissen geführt haben.

> Das ist das schöne an der freien Attributierung. Das generelle Problem von
> Standardisierungen (nämlich das Standards die Tendenz haben viel zu
> kompliziert zu werden) greift hier nicht. Keiner ist nämlich gezwungen diese
> komplizierten Standards zu nutzen.

Deshalb denke ich, dass man langfristig nicht um verschiedene
Abstraktionsebenen herum kommt.

Meine Glaskugel sagt (und mein Friseur kann das bestätigen):
1. Ist ein Problem zu komplex, dann zerteile es in kleinere Probleme.
2. Ein Metamodell sollte nie komplexer sein, als das zugehörige Modell.
3. Die Komplexität ist dann groß, wenn einerseits zu viele und
andererseits in der Summe zu komplizierte Details zu behandeln sind.
4. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bellmansmap.svg&filetimestamp=20090314130146
5. Think positive!

Netter Gruß
Torsten Breda




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