[Talk-de] Mapnik: Pfaelzer Wald kaputt

Garry GarryD2 at gmx.de
Mi Nov 25 01:09:23 UTC 2009


Frederik Ramm schrieb:
> Dennoch ist ein sauberes Tagging von Multipolygonen ein grosser Schritt 
> dahin, vernuenftig verwertbare Daten zu erhalten.
>
> Der im Betreff genannte Pfaelzer Wald ist zwar wieder mal so ein 
> Pseudowald (also ein Gebiet, das durchaus auch nicht-Waldgebiete 
> einschliesst, und halt "Pfaelzer Wald" heisst).
>
> Im allgemeinen gilt doch aber, wenn es tatsaechlich einen Wald mit Namen 
> gibt, der aus irgendwelchen Gruenden in Teile zerfaellt, dann will man 
> da ein sauberes Multipolygon haben und nicht mehrere einzelne Polygone - 
>   
Wenn Du "man" als Informatiker definierst vielleicht.
Die wirkliche Allgemeinheit will doch erstmal nur sehen wo Wald ist - 
ohne all zu hohe Genauigkeitsansprüche.
Ein kleiner Teil davon hätte gerne genaue Grenzen mir genauen 
Gebietsbezeichnung und sonstigen "TechnischenDaten"
vom Wald. Dabei ist es dieseser Allgemeinheit doch völlig egal mit 
welcher Methode die Daten abgelegt werden.
Aber je komplexer und störanfälliger die Methode ist um so weniger 
beteiligen sich am erstellen bzw. verbessern dieser Daten.

"Waldexperten" wie Waldbesitzer, Holzwirtschaft, Förster, Jäger, etc. 
nützen "hochkomplexe" Multipolygonlösungen reichlich wenig wenn
der Schwerpunkt der Waklderfassung darin  liegt ein Polygonkunstwerk zu 
errichten das immer wieder  kaputt geht  sobald  jemand anderes versucht
die Daten zu bearbeiten. 

Vor kurzem kam in schweizer Fernsehen übrigens ein interessanter Bericht 
zu Baumbestandserfassung - auch eine Möglichkeit auf komplexe 
Multipolygone zu
verzichten :-)

Garry




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