[Talk-de] Trackpoints mit GPSbabel reduzieren?

Sven Sommerkamp s_sommerkamp at gmx.de
Di Sep 1 07:56:53 UTC 2009


Am Samstag, 29. August 2009 18:20:32 schrieb Klaus Hanauer:
> Mirko schrieb
>
> > Weil das GPS bei Bewegung durch Reflexionen schonmal einganzes Stück
> > neben
> > der Spur laufen kann, oft die Wolke wo man ruhig steht sich
> > normalisiert und
> > man so einen Punkt hat der weit näher an der tatsächlichen Position
> > liegt,
> > als der Rest den man aufgezeichnet hat.
>
> Ich möchte keine große Diskussion anfachen. Aber ich habe beim
> experimentieren mit meinem Gerät festgestellt, dass Punkte, die ich in
> einem etwas größerem zeitlichen Abstand aufgenommen habe, genauer waren
> (ich kannte den genauen Verlauf).
Das liegt vermutlich daran das GPS Geräte bei einer relativ konstanten 
Geschwindigkeit Positionsfehler herausrechnen, was sie aber bei sehr hohen 
Aufzeichnungsintervallen nicht mehr schaffen.
Ich habe am Anfang auch immer mit 1sek Intervall aufgezeichnet, aber 
inzwischen bin ich auch da zu der Erkenntnis gekommen das weniger mehr ist.
Ich hab da inzwischen zu einem relativ genauen aber ausgedünnten Intervall 
umgeschatet.
Garmin nennt das inteligente Aufzeichnung.
Das was dabei heraus kommt ist eigentlich auch vollkommen ausreichend. 
> Ich habe es der Leistungs(un)fähigkeit
> meines Prozessors zugeschrieben. Er hat bei 1 Sekunde Trackabstand einfach
> weniger Zeit zum berechnen. Mein Prozessor hat übrigens keine Möglichkeit
> Reflexionen zu berücksichtigen und evtl. zu korrigieren.
Mein GPS Spezi hatte eine ähnliche Erklärung, scheint so zu sein.
> Ich verwende bei
> der Aufzeichnung von Wegpunkten, wenn ich viel Zeit habe, oft die
> Mittelwertbildung. Dabei beobachte ich aber häufig nur unwesentliche
> Verbesserungen bzw. Veränderungen der Position.
> Bei der Gebäudevermessung (Abschreiten der verlängerten Hausfluchten bei
> freistehenden Häusern), bei der in der Regel große Reflexionen auftreten,
> habe ich bei etwas niedrigerer Frequenz auch bessere Ergebnisse beobachtet.
>
> Aber diese Beobachtungen beziehen sich spezifisch auf mein (älteres) Gerät.
> Für mich war das Fazit: Etwas weniger ist besser...
> ... bei einer großen Punktwolke im JOSM sehe ich vor lauter Bäumen den Wald
> nicht mehr. Was bei Dir eine 'normalisierte' Wolke ist verstehe ich nicht.
In OSM haben wir den Hang dazu manche Dinge zu übertreiben und zu 
verkomplizieren.
Weniger ist manchmal mehr.
>
> Liebe Grüße
>
> Klaus
>
Gruß Sven
>
>
>
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