[Talk-de] Frage zur Collection-Relation

Tirkon tirkon33 at yahoo.de
Fr Sep 25 00:24:07 UTC 2009


Tobias Wendorff <tobias.wendorff at uni-dortmund.de> wrote:

>Wäre sowas hier dann sinnvoll?
>
>Tags der Relation:
>- type = collection
>- collection = tourism
>- name = "DEHOGA Bundesverband"
>- website = "http://www.dehoga-bundesverband.de/"

Ich würde an dieser Stelle gern einmal die Gesamtdiskussion des
Threads reflektieren. Ich habe von der Anwendungsprogrammierung auf
PCs keinerlei Ahnung. Anhand der Videos der letzten SOTM war ich zu
der Ansicht gelangt, dass sich hier eine Menge Kompetenz bezüglich
PC-basierter Geo-Anwendungen aufhält. 

Im Laufe des Mitlesens in dieser Liste und insbesondere dieses Threads
komme ich darauf, dass ich hier etwas vollkommen falsch eingeschätzt
habe, nämlich: Zu Beginn meines Einstiegs bei OSM war ich der
Auffassung, dass in der Fachwelt zu solch vermeintlich "läppischen"
Problemem wie oben, erprobte und etablierte Lösungen bereitstünden.
Ich war mir mir nicht dessn bewusst, dass die PC-basierte Kartographie
bzw deren Datzenbanken derart in den Kinderschuhen steckt, wie ich es
es jetzt hier miterlebe. Statt dessen erfahre ich, dass man hier
vorsichtig an den ersten nicht trivialen Datenstrukturen
herumzubasteln beginnt. Und jeder bastelt sie anders. Mit anderen
Worten: Man versucht, das Rad sprich Datenbankmanagmentsystem neu zu
erfinden, obwohl ein solches zumindest als proprietäre und - so hoffe
ich zumindest - auch als freie Softwarelösung schon existiert.

Daher frage ich einmal mit meinem Laienverstand: Wäre es nicht
sinnvoll, an dieser Stelle darüber nachdenken, existierende freie
Datenbankmanagmentsysteme als Grundlage für OSM zu nutzen und ein
Konzept der benötigten Datenstruktur auszuarbeiten? Um diese auch für
Otto Normaluser beherrschbar zu machen, nutzt man die
Anwendungswerkzeuge des Datenbankmanagmentsystems, wie beispielsweise
Formulare und GUIs, um diese so erarbeiteten Strukturen in bedienbare
Schnittstellen zu integrieren. Um dies zu beginnen, könnte man
möglicherweise freie Projekte anschreiben, und diese um eine
Stellungnahme bitten, inwieweit sie ihr Managementsystem als geeignete
Grundlage für OSM sehen. Möglicherweise gewinnt man auf diesem Wege
auch die dahingehend fachkompetenten Mitarbeiter hinzu.

Zum konkreten Problem des Threads: Beim derzeitig unkonfortablem
Zustand der Datenbank sollte man IMHO möglichst das einfachste Konzept
zur Eingabe nutzen, d.h. Relationen wo eben immer möglich vermeiden.
Die notwendige Intelligenz zur Analyse sollte dann, wenn eben möglich,
von den Anwendungen mitgebracht werden.





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