[Talk-de] Bing-Bilder

Wolfgang wolfgang at ivkasogis.de
Mo Dez 20 22:15:38 UTC 2010


Hallo,
Am Montag 20 Dezember 2010 17:13:25 schrieb Heiko Jacobs:

> Moin "nach drüben" ;-)
auch moin!
> Vor der Frage stand und stehe ich in Bremerhaven auch gerade, weil die
> Lage vieler Straßen und Häuser verdächtig nach systematischen Versatz
>  aussah. Wenn man aber hochgeladene tracks drunter legt, die offenbar nicht
>  zum mappen verwendet wurden, und ich auch meine wenigen (nicht sehr guten)
>  eigenen tracks anschaue, dann scheint bing doch besser zu passen als das
>  bisherige. Und zu Google (dank Sautter-Karte) passt das umgemappte auch
>  besser. Eine source hängt oft nicht dran, insbes. nicht an Gebäuden, und
>  das Liniengeflecht sieht oft recht grob gemappt aus, so dass ich mal
>  vermute, dass die Quelle weniger hochwertig als bing ist und ich habe
>  daher die Daten gnadenlos gebingelt ;-)
> Mittlerweile bin ich auch durch Ecken mit weniger Versatz gekommen oder in
> die andere Richtung, ohne dass es nach anderen Bildquellen bei bing aussah.
> 
> Insgesamt: wer kann schon behaupten, im Besitz der absoluten Wahrheit zu
>  sein? Vom Prinzip her können einfahce GPS-tracks nicht genauer als
>  Luftbilder sein. Andererseits sieht man, siehe andere Antwort, dass die
>  Georeferenzierung von Luftbildern bei den "kommerziellen" doch manchmal
>  sehr lax gemacht wird. Kein Wunder aber auch, ist doch die korrekte
>  Orthorektifizierung von Luftbildern, die auch das Gelände bestmöglich
>  berücksichtigt, recht aufwändig.

Ich habe schon ein paar Passpunkte versuchsweise im Präbingonischen Zeitalter 
hergestellt und weiß, dass die auf 1-2m passen. Die passen auch zu den Tracks, 
die ich mit Dachantenne aufgenommen habe. Klar sind bei den Tracks noch so ~3m 
drin. Wenn dann aber jemand kommt und den ganzen Kram mal eben um 8m nach 
Süden schiebt, grummelt man schon.

> 
> Man sollte nur drauf achten, dass die Objekte relativ zueinander und die
> Anschlüsse zu Nachbargebieten halbwegs passabel aussehen und keine Ecken
> reinkommen, die es real nicht gibt oder die Kirche im Hafenbecken
> nebendran landet oder so ... Dann passt das schon und man kann's
>  gebrauchen. Wer nach ausgedruckten Karten oder Navi wander/fährt/..., der
>  hat ja auch eine Ungenauigkeit im System, die weit größer sein dürfte als
>  das, was aus Bing meistens rauskommt.

Das ist eine ganz andere Adresse. Ich meine aber, wir sollten danach streben, 
alles, was aus unseren Methoden rauszuholen ist, auch anzuwenden. Sonst ist 
die Flussschifferkirche nachher an Land ;-)

> 
> Wir sind halt kein Kataster, deswegen sollte man nicht mit Ansprüchen
> auf Katasterniveau drangehen ...

Fehlergrenze in Hamburg für die Messung eines Einzelpunktes = 2cm (1980). Ich 
glaube, da bin ich immer noch etwas von ab.

Nebenbei: ich habe mir mal den Innenstadt-bing von Bremerhaven im josm 
angesehen. Da kann man die Autos mehr ahnen als sehen. Das ist etwas besser 
als die Yahoo-Bilder aus Hamburg. Mit denen hatte ich auch nicht versucht, in 
die Nähe des Meters zu kommen. Die tracks waren genauer. Auf den jetzigen 
bing-Bildern von HH aber sind die Nummernschilder nur aus Datenschutzgründen 
nicht lesbar. 

:-)

Gruß, Wolfgang




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