[Talk-de] Flüsse und Seen

Stephan Wolff s.wolff at web.de
Di Sep 14 00:14:16 UTC 2010


Am 13.09.2010 11:12, schrieb Tobias Knerr:
>> Am 13. September 2010 00:06 schrieb Stephan Wolff<s.wolff at web.de>:
>>> wenn ein Fluss einen See durchquert, gibt es für die OSM-Daten die
>>> Alternativen, die Linie waterway=river durch den See hindurchzuziehen oder
>>> sie am Seeufer bzw. wenige Meter im See enden zu lassen und am Auslauf eine
>>> neue Linie zu beginnen.
>
> Ich wäre nie auch nur auf die Idee gekommen, dass man einen Fluss durch
> einen See durch zeichnen sollte. Schließlich kann man in der Realität
> schwerlich einen eindeutigen Verlauf eines Flusses durch einen See
> ausmachen.

Das ist sicherlich ein Gegenargument. Bei breiten Flussabschnitten wie 
der Unterelbe haben wir aber auch eine recht willkürliche Linie mit 
waterway=river. Fährlinien sind noch uneindeutiger.
Für eine Verbindung von Zu- und Auslauf spricht, dass Flüsse meist als 
eine Einheit und nicht als Sammlung von Teilstrecken gesehen werden. 
Flusslängen und Flusskilometer werden auch auf Seestrecken gezählt. Auf 
vielen Privatseen ist die Durchfahrt mit Booten entlang eines Flusslaufs 
erlaubt. Einige Nutzungen der OSM-Daten werden mit einer Baumstruktur 
der Flüsse einfacher.

> Es gibt Zuflüsse und Abflüsse. [] Manchmal haben ein Zu- und ein Abfluss per
> Konvention denselben Namen.

Alternativ: Manche Flussabschnitte sind stark verbreitert und werden per 
Konvention als See bezeichnet.

>>> Sollte man virtuelle Flussabschnitte in einem See vielleicht durch ein
>>> Zusatztag kennzeichen?
>
> Weil sie eben kein Fluss sind, sondern ein gedankliches Konstrukt?

Ich würde es eher Abstraktion nennen.

Gruß,
Stephan








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