[Talk-de] Geodaten und grünes Wahlprogramm in Baden-Württemberg?

Thomas Reincke mail at thomas-reincke.de
Sa Apr 30 11:49:43 UTC 2011


Am 29.03.2011 14:02, schrieb Sven Geggus:
> Auszug aus dem Wahlprogramm[1] der Baden-Württembergischen Grünen:
>
> --schnipp-- Gemeinfreistellung von Datenbeständen des Landes
>
> Die Institutionen des Landes Baden-Württemberg sollen, sofern nichts
> Wichtiges dagegen spricht wie etwa der Schutz personenbezogener Daten
> oder sehr hohe Kosten, dazu verpflichtet werden, ihre Datenbestände
> über das Internet der Allgemeinheit kostenlos zur uneingeschränkten,
> auch kommerziellen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören
> insbesondere Statistiken und Geodaten, Wetterdaten sowie digitale
> Reproduktionen von Gegenständen im Besitz von Sammlungen und
> Bibliotheken des Landes. Die Herstellung solcher Reproduktionen soll
> gefördert werden. --schnapp--
>
> [1]
> http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/Wahlen2011/Landtagswahlprogramm-web.pdf

Ich habe eben mal nachgeschaut, was daraus geworden ist und bin angenehm 
überrascht. Auch wenn die erste Suche nach "Geodaten" zu keinem Treffer 
geführt hat. So schlecht ist das Ergebnis gar nicht.

> http://gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/Koalitionsvertrag-web.pdf

>Transparenz des Regierungshandelns im Netz
>
> Wir stehen für eine offene Gesellschaft und eine transparente
> Verwaltung. Die bisherigen Aktivitäten Baden-Württembergs im
> Bereich e-Government und digitaler Demokratie werden wir ausbauen.
> Dabei werden wir insbesondere auch auf die Barrierefreiheit aller
> öffentlichen Angebote achten, und darauf, dass Teilhabe am
> öffentlichen Leben auch ohne Netzzugang möglich bleibt. Zu den
> großen Chancen digitaler Netze gehört die Möglichkeit, die
> Grundlagen des Regierungshandelns transparent und zugänglich zu
> machen.
 >
> In einem umfassenden Informationsfreiheitsgesetz werden wir
> gesetzliche Regelungen treffen, damit Bürgerinnen und Bürger unter
> Beachtung des Datenschutzes grundsätzlich freien Zugang zu den bei
> den öffentlichen Verwaltungen vorhandenen Informationen haben. Wir
> werden unser Regierungshandeln daran orientieren, die zugrunde
> liegenden Daten und Dokumente weitestmöglich öffentlich zugänglich
> zu machen. Hier  orientieren wir uns am Grundsatz “Open Data”.

Wir dürfen also weiter am Ball bleiben. Bislang waren die "Vermesser" 
beim "Ländlichen Raum" angesiedelt. Der geht an die Grünen.




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