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Felix Hartmann extremecarver at gmail.com
Do Mär 3 08:56:32 UTC 2011


Also ich sehe auch absolut keinen Bedarf für einen bicycle:trekking oder 
was auch immer Tag.

Der Grund warum es mtb:scale sowie mtb:scale:uphill gibt, ist das 
Mtbiken einfach keiner anderen Fortbewegungsart direkt entspricht, und 
es eben Wege gibt, wo ein Wanderer nur auf allen 4en runterkommt, ein 
technsich versierter Mtbiker aber einfach ein paar Sachen obispringt. 
Andersrum gibts genug Fälle wo man egal mit welcher Technik am MTB nicht 
weiterkommt, der Fußgänger aber kein Problem hat. Ich bin allerdings 
auch schon mit einem Trekkingbike Wege mit mtb:scale=1 gefahren und 
würde für fast alle ausgeschilderten MTB-Strecken behaupten, dass man da 
mit einem Trekkingbike besser bedient ist wie mit einem MTB. Eine 
normale Steintreppe fahre ich auch mit einem Trekkingbike runter - 
obwohl da ein Großteil der Leute die ein MTB haben, absteigen. Daher bin 
ich immer froh wenn incline=up/down angegeben ist.

Surface als Key sagt in Wirklichkeit so gut wie gar nichts aus. Eine 
Straße mit riesigen Schlaglöchern, Wurzeln, oder Steinbrocken im Weg 
weil sie wegen Steinschlag nicht mehr benutzt wird, wäre für mich noch 
immer surface=asphalt, weil ja 80-90% der Oberfläche noch aus Asphalt 
bestehen. Surface=wood kann irgendwas bedeuten (von "guter" Holzbrücke 
hin zu ein paar Planken die über eine morastige Landschaft geworfen 
sind). Surface=gravel kann vom normalen Schotterweg hin zu einem kaum 
mehr begehbaren Trail in den Alpen gehen, da dort Schotter gestreut 
wurde, damit der Boden nicht weiter erodiert. Für mich macht surface 
daher nur in Verbindung mit smoothness - oder zur Not mit tracktype 
Sinn. Surface=paved kann ich sowieso nichts mit anfangen. Ein 
Klettersteig ist doch auch surface=paved, weil er ganz eindeutig 
befestigt ist.

Tracktype ist für Rennradfahrer oder Inlineskater nicht differenziert 
genug. Auf Inlinern brauche ich aber keinen eigenen Tag, smothness ist 
hier perfekt ausreichend da tracktype=grade1 eben mal besser, mal 
schlechter zum entlangrollen ist. Als klassischer Trekkingradler oder 
Donauradwegradfahrer reichen mir smoothness und tracktype allemal. Viel 
größere Probleme bereitet mir hier Verkehr, Ampeln, Stopschilder, 
parkende Autos, depperte Hunde, spielende Kinder, uneinsichtige Kurven, 
usw. --- da ich am Trekking oder Rennrad halt gerne 25-35km/h ohne 
abbremsen und evtl auch am schnellsten Weg fahren möchte. Diese ganzen 
Gefahrenfaktoren für mich als Radler der nicht bremsen will, wird man 
kaum objektiv beschreiben können, dafür gibt es zum Glück aber noch 
class:bicycle womit ich ausdrücken kann wie gut sich ein Weg zum 
radfahren oder rennradfahren eignet. *Class:bicycle welches 
überraschenderweise stark benutzt wird, obwohl es kaum erwähnt wird. 
Dass könnte deine Bedingungen erfüllen.*

Bicycle=yes sehe ich generell nur bei highway=pedestrian oder 
highway=trunk Sinnvoll an. Da ich annehme dass ich hier generell nicht 
fahren darf. Highway=footway & bicycle=yes ist dagegen eh der 
Normalfall, da footway einfach per se nicht bedeutet, dass nur Fußgänger 
erlaubt sind. Bicycle=no & highway=footway / highway=path ist dagegen 
leider häufig eben falsch verwendet, weil Leute annehmen hier können 
keine Fahrradfahrer fahren, anstelle von hier ist explizit 
ausgeschildert dass Fahrradfahrer nicht lang dürfen.

Wo dagegen wirklich noch eine Lücke klafft, sind Einradfahrer. Und damit 
meine ich jene Einradfahrer die das ganze auch im deutschen Sprachraum 
als Unicycle bezeichnen, und harte Alpentrails damit befahren. Im 
Grundsatz reicht für die auch die mtb:scale. Allerdings gibt es halt 
Stellen wo die mtb:scale für einen Unicyclist die Schwierigkeit 
übertreibt, da am Unicycle eine Spitzkehre kein Problem ist. 
Andererseits teils falsch, weil ja ein "einfacher" Sprung von 5-10m 
Länge mit einem Unicycle nicht machbar ist, da die Geschwindigkeit die 
ein Mtbiker hat, nicht aufgebaut werden kann.



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