[Talk-de] Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können

Alexander Matheisen AlexanderMatheisen at ish.de
Do Mär 17 15:40:20 UTC 2011


> > Können wir uns eigentlich sicher sein, dass das von den Helfern dort
> > überhaupt benutzt wird? 
> 
> Nein, sicher sein kann man sich nicht.
> Aber ist das denn wichtig?

Ja: Wenn die Hilfe überhaupt nicht ankommt, brauche ich mir ja auch
nicht die Arbeit machen. Wenn ich aber weiß, dass die Straßen, die ich
nun einzeichne vielleicht schon in ein paar Stunden auf dem GPS eines
Helfers sind, motiviert mich das mehr...

> Worauf gruendet sich dieses Gefuehl?

Bisher fehlte mir irgendwie die Rückmeldung seitens der Helfer, daher
bekam ich teilweise schon das Gefühl, dass die von OSM und unseren
Aktionen noch nichts gehört haben.

> > Gibt es da irgendwelche Berichte
> > seitens der Hilfsorganisationen oder auch Download-Statistiken für z.B.
> > die Garmin-Karten?
> 
> Im Moment darf man wohl davon ausgehen, dass die Hilfsorganisationen vor Ort 
> andere Sorgen haben, als uns Rueckmeldungen zu liefern.

Vor allem Haiti war ja ebenfalls eine große Aktion, da müsste es
mittlerweile Rückmeldung geben...

> Aber ich empfehle dir, dich ueber den Ablauf der Hilfsaktion fuer Haiti zu 
> informieren. Das ist viel Stoff, ich weiss, aber es hilft dir vielleicht, zu 
> verstehen, dass Hilfe angeboten werden muss, um angenommen werden zu 
> koennen. Und nochmal, nein, man kann nie sicher sein, dass sie auch 
> angenommen wird. Sollen wir deshalb aufhoeren, unsere Hilfe anzubieten?

Ist genau wie mit Spenden: Man kann Spenden, aber wenn das Geld nicht
bei den Bedürftigen ankommt, hilft es nicht, außer, dass man vielleicht
sein eigenes Gewissen beruhigt hat. Wenn ich schon Arbeit investiere,
mit dem Hintergrund, anderen zu helfen, dann soll diese Arbeit nicht
umsonst gewesen sein, sondern tatsächlich zur Verbesserung der Situation
beitragen.


Alex





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