[Talk-de] Ziel von OSM

Simon Poole simon at poole.ch
Mo Mär 28 12:24:37 UTC 2011


Meine ursprüngliche Mail ist wohl ins Byte Nirvana beim Backup 
Mailserver für die Liste bei bytemark gelandet (was unfreiwillig einer 
meiner Punkte illustriert).

Deshalb nochmals (und im voraus Entschuldigung, falls die Mail doch noch 
kommt):

Am 28.03.2011 12:33, schrieb Markus:
>
> Nicht für jeden Furz, sondern klar priorisiert entsprechend den 
> Wünschen der Benutzer.
> Wir müssen die Benutzer fragen, was ihnen wichtig ist,
> und wo sie bei dem was wir bisher machen noch scheitern.
>

Du machst schon ganz am Anfang den Fehler zu glauben, dass es 
universelle Einigkeit darüber gibt, dass wir die Daten für "Endbenutzer" 
sammeln. Für viele ist nur schon die Erfassung und die Visualisierung 
ihrer Arbeit in sich vermutlich  genug.

Im Augenblick sind wir vom "offiziellen" Ziel eher mit Navteq oder 
Teleatlas zu vergleichen, als mit Google. Für Google ist eine 
grösstmögliche Attraktivität von Endprodukten für reine Konsumenten 
wichtig, weil sie natürlich möglichst viel Werbung verkaufen wollen. Die 
Daten sind für sie klar nur Mittel zum Zweck.

Vielleicht wäre es besser für OSM einen Schritt zurück zu machen und 
sich tatsächlich sich auf das Kernziel zu besinnen. Z.B. den Zugriff auf 
gerenderte Daten nur für aktive Mapper zu zulassen, und als Folge auch 
Funktionalität wie Suche, und bald Routing sein zu lassen. Also 
tatsächlich sich als reinen Datenlieferanten zu positionieren.

Etwas provokant und der Trend geht klar in die andere Richtung (siehe 
Routing), nur wenn du tatsächlich für Endbenutzer Dienste mit der 
gleichen Qualität und Zuverlässigkeit anbieten willst, vergleichbar mit 
Google, Bing etc., geht das ohne fundamentale Änderungen nicht, sonst 
landest du in einer Sackgasse.

Simon

PS: ich würde ja behaupten, dass angesichts der völligen 
Unzuverlässigkeit der Dienste die "wir" für Endbnutzer anbieten wir 
schon in der Sackgasse sind.







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