[Talk-de] Mehrgleisige Bahnübergänge

Stephan Wolff s.wolff at web.de
Do Mai 10 15:42:07 UTC 2012


Moin!

Am 09.05.2012 17:24, schrieb Alexander Matheisen:
> Problem: Es ist schwierig auszuwerten, ob die einzelnen Bahnübergänge
> zusammengehören.
> Man müsste eine Lösung finden, die bei allen möglichen Anwendungsfällen
> (Rendering, 3D, Routing, Suche) Sinn macht.

+1

> Meine bisherigen Ideen: Relation oder Bü-Weg. Bei der Relation habe ich noch
> keine genaueren Vorstellungen (finde ich auch etwas kompliziert),

Das sehe ich ähnlich. Relationen wären mühsam anzulegen bzw. zu pflegen 
und nur schwer auszuwerten.

> bei der zweiten Variante schwebt mir folgendes vor:
> Bei eingleisigen BÜs wird wie bisher der Kreuzungspunkt getaggt. Bei z.B.
> zweigleisigen Strecken bekommt das Wegstück zwischen beiden Gleisen die
> üblichen Bü-Tags. Vorteil: Der Bahnübergang ist ein Objekt (gut für
> Suchanwendungen), das Routing könnte solche Wegstücke vermeiden, bei 3D-
> Anwendungen ließen sich Schranken an den Wegenden rendern und beim normalen
> 2D-Kartenrendering zeichnet man das Bü-Symbol an die Mitte des Weges (also
> zwischen beide Gleise).
> Außerdem lässt sich ermitteln, mit wievielen Gleisen sich der Bü schneidet.

Nachteile:
- Oft kreuzen mehrere highways die Gleise (Radweg, Straße, 
Straße-Gegenrichtung, Radqweg). Dann hätte man nicht ein OSM-Objekt 
sondern vier Bü-Wege. Die Zählung, wie viele BÜ es auf einer Bahnstrecke 
gibt,
wäre falsch.
- Bü-Wege und einfache Kreuzungspunkte lassen sich schlecht in einer
universellen Renderregel zusammenfassen.
- Einen BÜ als lineares Objekt anzulegen, finde ich unlogisch

Gegenvorschlag:
Bahnübergänge können als Fläche erfasst werden. Die Fläche umfasst in
Straßenrichtung den Bereich zwischen den Andreaskreuzen/Schranken, in
Gleisrichtung den mit Platten oder Asphalt versehenen Bereich. Die
Fläche und die kreuzenden Wege haben gemeinsame Punkte.

Viele Grüße
Stephan







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