[Talk-de] das Prinzip von OpenSource unkompatibel zu OSM?

Detlef Reichl detlef.reichl at gmx.org
Mi Okt 8 20:14:57 UTC 2008


Am Mittwoch, den 08.10.2008, 21:58 +0200 schrieb Tobias Wendorff:
> Detlef Reichl schrieb:
> > Auch ich bin der Meinung, das man hin und wieder nicht umher kommmt auch
> > größere Änderungen an den Daten anderer zu machen. Es ist nur eine Frage
> > wie man es macht.
> 
> (Es sind ja an sich nicht Daten anderer, sondern von uns allen).

Und das sehe ich ein wenig anders. Wenn ich in einem Projekt ein
komplette Bibliothek / Klasse oder in OSM einen Stadtbereiche /
Stadtteil beigesteutert habe ist das irgendwie meins. Wenn ich auf
großer Tour war und einen Teil einer Stadt oder ein Dorf erfasst habe,
anschließend die Daten eingegeben habe und ein paar Stunden später diese
Änderungen auf der Karte sehe fühle ich mich ein klein wenig wie
Kolumbus. Meine neue Welt. Und wenn mir jetzt jemand diese neue Welt in
großen Maßstab kaput macht wäre ich auch stinkig.

Es ist in vielen Bereichen halt nicht nur einfach "was ist besser", es
muss auch das Ego der Schaffenden berücksichtigt werden.

Lad doch mal den Orignial-Autor ein sich an der Diskussion zu beteiligen
und zu erklären, warum seine Version die bessere war.

Jemand mit dem ich früher mal zusammen gearbeitet habe hat es mal so
passend ausgedrückt "Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden". Die
Ironie war, das es in einer Tagesstätte für geistig behinderte Kinder
war. Selbst diese konnten ihre Wünsche in irgend einer Weise vermitteln
(Dies mag bitte niemand als eine Anspielung verstehen!). So sollte es
für uns doch kein Problem sein in den meisten Fällen einen bestpassenden
Mittelweg zu finden.

Grüßle, detlef





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