[Talk-de] Entscheidungen treffen / Proposal-Prozess
Sebastian Hohmann
mail at s-hohmann.de
Mi Jan 21 12:36:51 UTC 2009
Frederik Ramm schrieb:
>>> Wenn es nicht gelingt, die Menschen im Projekt von Deiner Idee zu
>>> ueberzeugen, dann nuetzt Dir jede formale Prozedur nichts. Umgekehrt
>>> verbietet Dir auch niemand, Deine Idee umzusetzen...
>> Wenn mir also im Wiki eine Definition nicht gefällt, soll ich sie
>> einfach ändern?
>
> Wenn eine Definition so vage ist, dass sie Auslegungsspielraum hat, dann
> lege sie so aus, wie Du es fuer richtig haeltst. Dazu musst Du sie nicht
> aendern. Wenn Du das gesamte Konzept fuer unsinnig haeltst, dann denke
> Dir was eigenes brauchbares aus und verwende das; dokumentiere es ggf.
> auf einer eigenen Wikiseite (vielleicht zunaechst im User-Namensraum,
> wenn es sehr esoterisch ist). All diese Moeglichkeiten stehen Dir offen,
> ohne dass Du andere nach Deiner Pfeife tanzen lassen musst.
>
Ich will auf keinen nach meiner Pfeife tanzen lassen, ich besitze
nichtmal eine.
>
>>> Ich denke, bei sowas wie "bicycle=yes" und "motorcar=no" gibt es relativ
>>> wenig Deutungs-Unterschiede.
>
> [...]
>
>> Oh doch. Ist motorcar inklusive hgv, goods, psv? Je nachdem wie
>> derjenige der die Daten auswertet das sieht, darf ein LKW plötzlich
>> überall durch wo Kraftfahrzeuge gesperrt sind oder auch nicht.
>
> Das ist halt sowas, wo die Programmierer sich etwas mehr auf den
> Charakter von OSM einlassen muessen. Ist es realistisch, eine Strasse zu
> haben, die fuer PKW gesperrt, fuer LKW aber frei ist? Sollte der Router
> in so einem Fall eventuell lieber auf der Seite der Vorsicht irren? (Ist
> uebrigens hgv nicht identisch mit goods?)
>
Gut, also raten.
>> Mir geht es weniger darum irgendjemand dazu zu zwingen es genauso zu
>> machen, wie es im Wiki steht, sondern eher darum, dass die Mapper meist
>> garkeine Möglichkeit haben, sich an etwas zu orientieren. Ich mappe ja
>> selbst wie ich es am logischsten finde. Man müsste sich aber weniger
>> selbst zusammenraten, wenn Manches im Wiki klarer definiert wäre. Wem
>> die Definition nicht gefällt, mappt natürlich trotzdem wie er es für
>> besser hält.
>
> Dann brauchen wir aber keinen Prozess, sondern einfach eine einzige
> Person, die einfach gut ist, oder von mir aus ein Team von Leuten, die
> sich im Rahmen der allgemein akzeptieren vagen "Regeln" konkrete
> Tagging-Howtos ausdenken (und das passiert ja auch schon vielerorts im
> Wiki, z.B. dort wo jemand angefangen hat, zu jedem Verkehrsschild
> aufzuschreiben, wie man das seiner Ansicht nach taggen sollte). Diese
> Leute koennen dann ja eine stimmige Interpretation/Empfehlung
> aufschreiben, und jeder, der das gut findet, kanns uebernehmen. Wenn es
> in einem anderen Land andere solche Leute gibt, die sich etwas anders
> entscheiden - was solls.
>
Gut.
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