[Talk-de] User: Kraftfahrstra?e Edit-War

Mirko Küster webmaster at ts-eastrail.de
Fr Jun 12 14:06:18 UTC 2009


> Noe, kein Trugschluss, Rechtslage beachten. Entweder es gibt
> im Bundesland ein globales Verbot fuer diese Wege: access
> gegeben, oder man darf fahren.

In meinem Gebiet treffen zwei Bundesländer, vier Landkreise und etliche
Gemeinden aufeinander. Jeder lässt sich irgendwas anderes anderes einfallen.
Mal davon abgesehen das man diese Gesetze erstmal kennen muss, was in der
Realität die wenigsten sind, hat manch Weg je nach Grenz- und Wegverlauf
gleiche mehrmalige Zuständigkeitswechsel.

> Mit dem dafuer vorgesehenen tag 'grade=x'? Warum haelt hier
> jeder die Router oder deren Progger fuer so dumm, dass man
> ihnen mit moeglichst simplem Tags Hilfestellung geben muss?

Bei den hier zu 99% vorherschenden Erd- und Schotterwegen sind Grade und
Schmoothnes immer nur Momentaufnahmen. Entsprechende Beispielbilder hatte
ich mal im Forum gepostet. Was im Sommer noch ein schöner Grade 2 war, kann
nächste Woche wetterbedingt, durch Ernte- oder Walldarbeiten unpassierbar
sein. Das klappt nur bei halbwegs befestigten Wegen, wo der Zustand nicht so
stark schwanken kann.

Das Problem mit den Routern ist das selten dokumentiert ist wie dieses und
jenes genau gewertet und gewichtet wird, um es entsprechend steuern zu
können. Man kann nur raten und hoffen das es so aufgeht. Und zweitens
funktioniert vieles wirklich nicht. Wobei z.B. ORS noch gut ist. Manch
kommerzielles Produkt versagt hier im ländlichen Raum total.

> Genau dieses ist der Koenigsweg. Wer Daten aufnimmt und
> eintraegt, sollte nicht vorwegnehmen, was der Router fuer
> Fehler machen koennte. Die Router sind in unserer Hand
> und koennen reagieren. Eine gute Beschreibung von Pisten,
> die unabhaengig davon ist, ob der Weg nun oeffentlich ist
> oder nicht, hilft auch den Radfahrern und Fussgaengern.

Der Ortskundige ist aber nunmal der einzige der Objektiv entscheiden kann,
was geht und was nicht. Ich durfte schon oft die Stirn runzeln, wenn Mapper
aus der Großstadt die ihnen bekannten Gegebenheiten vor ihrer Tür als
generell gegeben annahmen und einem ein X als U verkaufen wollten. Regional
gibts in einigen Punkten Unterschiede. Die einen sind z.B. fast immer
asphaltierte und beschilderte Feldwege gewohnt, da ihre Gemeinde enstprechen
Mittel hatte und auch sowas ausgebaut hat. Solche Traktoren Rennstrecken
kannst du hier wiederum weit und breit erfolglos suchen. Gerne auch die
ewige Diskussion mit den Radwegen. Hier hat man viele Radwege geplant,
gebaut und gewidmet als Radweg, Abschnitte für Fernradwanderwege. Soweit Ok.
Die haben hier aber keinerlei Zeichen 237, 240 oder 241. Nur eine
toristische Beschilderung, Auffahrten mit Poller gesperrt. Die haben nur
eine Aufgabe, Radweg. Da gibts nun die einen die sagen das es aufgrund des
fehlenden Schildes kein Cycleway bzw. Cycleway mit foot=yes ist, die anderen
stören sich nicht an dem Schild und sehen nur die konkrete Widmung. Es fehlt
eine klare Linie.

Gruß
Mirko 





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