[Talk-de] OK, kein Basisbezug

qbert biker qbert1 at gmx.de
So Mai 3 06:01:06 UTC 2009


-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Sat, 2 May 2009 22:40:59 +0200
> Von: Guenther Meyer <d.s.e at sordidmusic.com>
> An: Openstreetmap allgemeines in Deutsch <talk-de at openstreetmap.org>
> Betreff: Re: [Talk-de] Mehr Basisbezug beim mappen?


> nur haben bestimmte dinge nunmal einen haupteinsatzzweck.

Und der hat in einer Karte eigentlich nichts zu suchen. Eine
Karte zeigt an, wo etwas ist und nicht was man damit macht.

Insofern entwickelt sich OSM immer weiter von einer 
allgemeinen Karte weg und auch immer weiter weg von einer
Anwendbarkeit abseits dessen, was der Eintragende als
Nutzen vorgesehen hat.

Eben eindimensional.

> bei schildern ist dieser durch die stvo vorgegeben.

Genau das hätte ich gerne in der Karte. Das Schild, das die
Verbindung zwischen StVO und Strasse herstellt und nicht
ein verwaschenes 'irgendeiner ist der Meinung, dass man hier
nicht schneller fahren kann, warum das so ist darf man raten'.

Der Vorschlag von anderer Seite, das Schild dazu wenigstens 
als Attribut der Strecke einzutragen geht in die richtige
Richtung, wird aber wohl ähnlich versacken wie der Divider.


> viele dinge in osm sind schade so wie sie sind, und funktionieren 
> halt "irgendwie". ich wuerde mir manches auch anders vorstellen koennen.

Kann man so sehen, ich finde es wichtiger, aus dem ist zu
lernen. 'Über Eck' zu konzipieren ist in so einem archaisch,
anarchischen System eben nicht möglich, weil Aktion und Erfolg
nie nahe genug beieinander sind. Wenn man 'brutalst möglich
pragmatisch' eintragen kann, dass man hier nicht schneller
fahren kann, ist es doch egal, mitzuteilen, warum das so ist,
oder? ;)

Es gab noch ein paar andere Antworten zur Richtungsabhängigkeit:
Freilich ist eine Richtungsabhängigkleit bei den meisten
Schildern dabei, aber diese Dinge wären schon lösbar und kein
Grund, Schilder nicht zu taggen.  

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal auf das Argument
der Arbeitsteilung eingehen. Ein Schild als solches, das man
schon hat, einfach als 'as is' einzutragen ermöglicht es einem
anderen Mapper diese Information zu veredeln, z.B. ihr 
Richtungsinfo über eine relation zu geben. Umso wertfreier,
genauer und abstrakter eine Information abgelegt ist, desto
besser kann sie in einen anderen Kontext aufgenommen und
weiterverwertet werden. Ein maxspeed hängt dagegen immer 
an der Wandelbarkeit der Definition.

Grüsse und Danke für die Beiträge

Hubert

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