[Talk-de] OK, kein Basisbezug

Garry GarryD2 at gmx.de
So Mai 3 13:05:54 UTC 2009


qbert biker schrieb:
> -------- Original-Nachricht --------
>   
>> Datum: Sat, 2 May 2009 22:40:59 +0200
>> Von: Guenther Meyer <d.s.e at sordidmusic.com>
>> An: Openstreetmap allgemeines in Deutsch <talk-de at openstreetmap.org>
>> Betreff: Re: [Talk-de] Mehr Basisbezug beim mappen?
>>     
>
>
>   
>> nur haben bestimmte dinge nunmal einen haupteinsatzzweck.
>>     
>
> Und der hat in einer Karte eigentlich nichts zu suchen. Eine
> Karte zeigt an, wo etwas ist und nicht was man damit macht.
>
> Insofern entwickelt sich OSM immer weiter von einer 
> allgemeinen Karte weg und auch immer weiter weg von einer
> Anwendbarkeit abseits dessen, was der Eintragende als
> Nutzen vorgesehen hat.
>
> Eben eindimensional.
>   
Was wäre den die Alternative? Ohne funktionierende Anwendung wenig 
Motivation
was zu mappen - es bleibt bei einer halbherzigen, lückenhaften Sammlung  
von Daten
in der jeweiligen Kategorie. Eine 10% Abdeckung von der dann nochmals 
nur 10%
wirklich korrekt erfasst sind ermöglicht keine überzeugende Anwendung
>> bei schildern ist dieser durch die stvo vorgegeben.
>>     
>
> Genau das hätte ich gerne in der Karte. Das Schild, das die
> Verbindung zwischen StVO und Strasse herstellt und nicht
> ein verwaschenes 'irgendeiner ist der Meinung, dass man hier
> nicht schneller fahren kann, warum das so ist darf man raten'.
>   
Die Alternative wäre zu raten warum man jeweils eine falsche 
Geschwindigkeit angezeigt bekommt.
Der Anwender hat kaum eine Chance den Fehler zu verifizieren - in der 
Datenbank müsste er sich
durch zig mapping"Regeln"durchkämpfen ohne sich sicher sein zu können 
alle gefunden zu haben und
wie es in der Anwendung umgesetzt wurde können sowieso nur ganz wenige 
nachvollziehen.

Einfache Zahlenwerte dagegen kann jeder vergleichen - stimmen diese mit 
der Realität überein
hat der Proprammierer nachweislich den Fehler gemacht und kann mit einer 
genauen Fehlerbeschreibung
kontaktierte werden.

> Der Vorschlag von anderer Seite, das Schild dazu wenigstens 
> als Attribut der Strecke einzutragen geht in die richtige
> Richtung, wird aber wohl ähnlich versacken wie der Divider.
>   
Das wird wohl immer so bleiben dass nur die Dinge die für die breite 
Masse von Bedeutung
sind halbwegs vollständig erfasst und gepflegt werden - sonst bleibt es 
bei Hotspots von
den jeweiligen Einzellnteressenten
>   
>> viele dinge in osm sind schade so wie sie sind, und funktionieren 
>> halt "irgendwie". ich wuerde mir manches auch anders vorstellen koennen.
>>     
>
> Kann man so sehen, ich finde es wichtiger, aus dem ist zu
> lernen. 'Über Eck' zu konzipieren ist in so einem archaisch,
> anarchischen System eben nicht möglich, weil Aktion und Erfolg
> nie nahe genug beieinander sind. Wenn man 'brutalst möglich
> pragmatisch' eintragen kann, dass man hier nicht schneller
> fahren kann, ist es doch egal, mitzuteilen, warum das so ist,
> oder? ;)
>
> Es gab noch ein paar andere Antworten zur Richtungsabhängigkeit:
> Freilich ist eine Richtungsabhängigkleit bei den meisten
> Schildern dabei, aber diese Dinge wären schon lösbar und kein
> Grund, Schilder nicht zu taggen.  
>
> Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal auf das Argument
> der Arbeitsteilung eingehen. Ein Schild als solches, das man
> schon hat, einfach als 'as is' einzutragen ermöglicht es einem
> anderen Mapper diese Information zu veredeln, z.B. ihr 
> Richtungsinfo über eine relation zu geben. Umso wertfreier,
> genauer und abstrakter eine Information abgelegt ist, desto
> besser kann sie in einen anderen Kontext aufgenommen und
> weiterverwertet werden. Ein maxspeed hängt dagegen immer 
> an der Wandelbarkeit der Definition.
>
> Grüsse und Danke für die Beiträge
>
> Hubert
>
>   





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