[Talk-de] Mapnik: Pfaelzer Wald kaputt

Torsten Leistikow de_muur at gmx.de
Di Nov 24 19:23:37 UTC 2009


Frederik Ramm schrieb am 24.11.2009 19:31:
> Dennoch ist ein sauberes Tagging von Multipolygonen ein grosser Schritt 
> dahin, vernuenftig verwertbare Daten zu erhalten.

Im Prinzip ja. Aber gut gemeint ist dabei leider nicht immer gut gemacht.

> Der im Betreff genannte Pfaelzer Wald ist zwar wieder mal so ein 
> Pseudowald (also ein Gebiet, das durchaus auch nicht-Waldgebiete 
> einschliesst, und halt "Pfaelzer Wald" heisst).

Yepp, sowas kenne ich. Das sollte dann aber auch nicht in einem Konstrukt mit
dem Tag landuse=forest zusammengefasst werden. Dann lieber einzelne Waldgebiete
erfassen und ein place=locality mit name="Pfaelzer Wald" anlegen

> Im allgemeinen gilt doch aber, wenn es tatsaechlich einen Wald mit Namen 
> gibt, der aus irgendwelchen Gruenden in Teile zerfaellt, dann will man 
> da ein sauberes Multipolygon haben und nicht mehrere einzelne Polygone - 
> so ergibt eine Suche nach dem Namen des Waldes auch genau einen Treffer 
> und nicht X verschiedene.

Alternativ zeichnet man lauter in sich geschlossene Einzelflaechen und setzt
dann den Namen in eine Relation die aussagt, dass all diese Flaechen
zusammengehoeren.
Wenn man ein Krankenhaus mit mehreren Bauteilen hat, dann will man doch auch
nicht all diese Bauteile ueber ein Multipolygon eintragen und die Zwischenraeume
dann als inner-Flaechen ausschneiden. Das waere zwar laut Wiki eine "korrekte"
Anwendung des Multipolygon, Murks ist es aber trotzdem.

> Wenn ein Wald eine Lichtung hat, dann moechte 
> man das gern als sauberes Polygon sehen, und nicht als ein 
> "natural=land, layer=1" auf dem Wald drauf - auch wenn dies u.U sogar 
> leichter zu rendern ist, fuer andere Nutzungsarten ist das Quark. Wenn 
> gar mehrere aneinanderliegende Flaechen gezeichnet werden, wo eigentlich 
> eine gemeint ist, dann ist auch das eine Kruecke, die allenfalls 
> vermeintlich gut nutzbar ist...

Das ist zwar gut zu rendern aber trotzdem alles andere als gut auszuwerten.  Ein
derartiger Missbrauch des layer-Tags ist sicherlich nicht zu empfehlen.
Ich wuerde es auch begruessen, wenn die Renderer die Layer-Tags beim Rendern von
Flaechen nicht beruecksichtigen wuerden. (Es gibt kaum Faelle, wo wirklich
Flaechen uebereinander liegen. Und wenn doch, dann ist muss die wuenschenswerte
Anzeigereihenfolge nicht zwingend mit der physikalischen Anordnung
uebereinstimmen.) Dann wuerden solche Kruecken auch nicht so haeufig benutzt werden.

Gruss
Torsten




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