[Talk-de] Tagging von Kommunen: place vs multipolygon

Andreas Labres list at lab.at
Di Dez 14 09:26:03 UTC 2010


On 13.12.10 20:00, Tirkon wrote:
> Die Idee mit der role "label" ist genial.

Ich will mich da nicht mit fremden Federn schmücken, die geistert schon länger
bei uns am Stammtisch rum. Man muß anderseits auch bedenken, dass das natürlich
über die bisherige MP-Definition hinausgeht, sprich div. MP-Checks müßte man es
auch beibringen.

Oftmals gibt es (zumindest bei uns; ausgelöst durch plan.at) nochmal eine
Doppelbeschriftung zwischen dem place node und dem landuse=residential (das dann
auch mit name= beschriftet ist). Vielleicht ist das übertrieben, das auf
Ortschaftsebene auch noch irgendwie zusammenfassen zu wollen. Die Tendenz geht
IMO eher dahin, den landuse unbeschriftet zu lassen, wenn's den place node gibt.

>  Hast Du auch einen
> Vorschlag, was wir mir den bisher am "place" hängenden
> Beschreibungstags machen? Lassen wir die dranhängen?

Eher ja. Abgesehen von den OGDB-backup-tags bleibt nicht soo viel übrig an
Info/tags. Im wesentlichen ist das population, vielleicht ein postal_code und
bei uns spezifisch ein paar Nummern (GKZ, OKZ). Mir fielen jetzt drei Stellen
ein, wo man tags dazupacken könnte:
- die admin-boundary
- den place node
- das Gemeindeamt

Die Gemeindekennzahl (GKZ) tagge ich an admin-boundary und place node (ist noch
unvollständig), das kann nicht schaden (und erlaubt für sich sogar eine is_in
Einteilung, weil die streng strukturiert aufgebaut ist). Die Ortschaftskennzahl
(OKZ) steht am place node. Sonst lasse ich am place node die OGDB tags möglichst
dran. Den Wikipedia-Artikel der Gemeinde habe ich bisher an die admin-boundary
gepappt, ohne mir eigentlich überlegt zu haben, warum; vermutlich deshalb, weil
Gemeinde-POIs oftmals place-node Doubletten sind und daher entweder schon
gelöscht wurden oder unsichtbar gemacht sind; die admin-boundary-Relation gibt's
hingegen von jeder Gemeinde sicher. Eine Website der Gemeinde würde ich hingegen
am ehesten ans Gemeindeamt taggen.

> Diese Lösung könnte auch das Rendern von Landkreis-, Städte-,
> Gemeinde-, und Ortsteilnamen in den verschiedenen Zoomstufen
> verbessern. Beim Hineinzoomen könnte zunächst der Name einer Gemeinde
> gerendert werden und erst später ihre Ortsteile. Wenn der Renderer
> sehr intelligent ist, könnte er sogar bei einer hohen Zoomstufe die
> Verortung des Labels ignorieren und den Schriftzug eines Namens in
> Hohlschrift über den gesamten Bereich der benannten
> Gebietskörperschaft unter dezenter Hervorhebung der Grenze ausdehnen.

Das spricht aber schon wieder für (intelligente) Doppelbeschriftung, weil man
will ja den Ort an sich jedenfalls immer beschriftet, das Gemeindegebiet (das
flächenmäßig ja recht ausgedehnt sein kann, speziell denke ich da jetzt an
gebirgige Regionen) ist dann "nice to have" in dieser Hohlschrift. Überhaupt
sollte aus der Beschriftung eindeutig hervorgehen, ob das jetzt die Ortschaft
(der "Hauptort" dieser Gemeinde) oder die Gemeindefläche ist, die beschriftet
wird. Speziell in "Stadtgemeinden" deckt sich das meist, da sollte die
Gemeindebeschriftung entfallen.

Servus, Andreas





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