[Talk-de] Administrative Grenzen (insbes. Schweiz via osm2pgsql-Import)

Florian Lohoff f at zz.de
Do Dez 23 20:40:41 UTC 2010


On Thu, Dec 23, 2010 at 03:04:57PM +0100, Stefan Keller wrote:
> Vielen Dank an Walter und Flo für die schnellen Antworten!
> Bin nun gespannt, was meine Kollegen aus Schweiz dazu meinen (die
> Eidgenossen sind halt etwas langsamer - dafür hoffentlich gründlicher
> :-).
> 
> Der (implizite) Hinweis, dass administrative Grenzen ja mit Relationen
> gehandhabt werden, nützte mir schon.
> 
> Folgende Gedanken inzwischen:
> 
> 1. Das erinnert mich schmerzlich daran, dass OSM keine "echten"
> Flächen/Polygone" hat... (wenn es also darum geht, über die nächste
> OSM-API abzustimmen, dann denkt bitte daran und helft den Basistyp
> polygon einzuführen! Echte Polygone im Sinne der internationalen
> OGC-Norm "Simple Features" würden einiges entschlacken: die Relationen
> würden entlastet, die Tools inkl. Editoren könntens prüfen, etc....)

Ich sehe die notwendigkeit nicht. Eine Flaeche wird zur Flaeche ueber die
aussenlinie (geschlossen) und eben der erkenntnis das es sich um eine Flaeche
handelt. Nichts anderes sind die Administrativen Grenzen. Eine Sammlung
von Linien die die Aussenlinie darstellen und eben der Information das
es sich um eine Flaeche handelt. Das schoene daran ist das man eben auch
Bachlaeufe, Straßen, Kuestenlinien etc zu einer Grenze hinzufuegen kann d.h.
diese dann die Aussenlinie ergeben. Wenn ich eine Flaeche definiere waere
das ja eben eine ansammlung von Punkten die die aussenlinie darstellen.
Damit verdoppel ich die Arbeit fuer die die das erfassen. Das schoene ist
eben im moment das es eine strikte Hierarchie der Objekte gibt

node -> way -> area (via relation).


> 2. Man könnte solche Flächen in einem Info- oder gar "Quality
> Assurance"-Tool visualisieren! Dann würde schnell ins Auge springen,
> dass da etwas nicht simmt (wo keine Fläche ist bleibts weiss).

Kann man so auch?!?!? Guck einfach mal in den OSM Inspektor - Man kann
via Postgres relativ Problemlos die "Flaeche" als Flaeche im Postgis Sinne
zusammensetzen und die dann auch visualisieren.

> 3 .Zurzeit sind gegenteilige Anreize da: Mapnik zeigt nebst
> Ortschaften (Node mit place=village) zurzeit offenbar auch der Name im
> Zentrum vom geschlossenen Way mit "landuse=residential", so dass oft
> zwei "Ortsnamen" dargestellt werden (vgl. z.B. Wolfhausen
> http://www.openstreetmap.org/?lat=47.25717&lon=8.79939&zoom=15&layers=M
> ). Dieses Mapnik-Styling müsste geändert werden - aber das ist eine
> andere Geschichte.

Yep - Mapnik baut eben aus dem way residential eine Flaeche und baut
via Postgis da eine mitte rein auf dem dann der name gerendert wird.

Ich bin ja ein gegner davon auf residential landuse einen namen zu setzen
es sei denn der hat mehr/genauere Bedeutung als der administrative Bereich
z.b. einen Siedlungsname etc.

Z.b. hier:

http://osm.org/go/0GP6vaXK

Die Siedlung ist kein Administrativer Begriff - aber in Guetersloh eben
doch gelaeufig ...

Flo
-- 
Florian Lohoff                                                 f at zz.de
                 Professionell gesehen bin ich zu haben ....
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