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M∡rtin Koppenhoefer dieterdreist at gmail.com
Do Jul 15 12:35:17 UTC 2010


Am 15. Juli 2010 13:21 schrieb Georg Feddern <news2 at bavarianmallet.de>:
> natürlich arbeiten wir in einem Maßstab, aber Heiko sprach von
> *maßstabsabhängig überarbeiten* (für die Ausgabe).


um die Ausgabe geht es mir gar nicht (und Heiko sprach auch m.E. nicht
davon). Maßstabsabhängig arbeiten wir natürlich.


> Wir erfassen die Wirklichkeit in dem Sinne, dass wir die Objekte so genau
> wie möglich an ihrer tatsächlichen Position mappen (hoffentlich) =>
> Tatsachen.


"die Objekte" sind eben viel komplexer als die Repräsentation, die wir
dafür schaffen. Ob das individuell eine besondere Leistung darstellt,
möchte ich auch mal dahinstellen, denn natürlich macht man es auch so,
wie es schon bisher gemacht wurde.


> Die Schöpfungshöhe entsteht doch m. E. erst dann, wenn die Objekte so
> erfasst werden, dass sie im jeweiligen gerenderten 'Maßstab' mit den
> dortigen Zeicheneigenschaften auch jeweils komplett sichtbar sind =>
> Verdrängung, die relativen Beziehungen untereinander aber soweit wie irgend
> möglich erhalten bleiben.


genau das versuchen wir (zumindest manche ;-) ) doch auch: soviele
Informationen wie möglich so genau wie möglich, aber eben doch
abstrakt, darzustellen. Schon die Art, wie eine Straße mündet oder
sich aufteilt, etc., sämtliche dieser Details sind schon
Generalisierungen.



> unbestritten, ob aber die Vereinfachung eines Waldpolygons auf 5 statt
> unendlich vieler Knoten in den Ursprungs-Daten(!) eine Schöpfungshöhe
> darstellt, möchte ich bezweifeln - auch wenn der Kubismus als Stilrichtung
> in der Kunst anerkannt wurde. ;-)


genau dort ist m.E. z.B. die Generalisierung: zwischen 5 und unendlich
vielen Knoten findet der Mapper die (für den größten erwarteten
Maßstab) nach seiner Einschätzung "optimale" Punktmenge/Auflösung zur
Darstellung.

Gruß Martin




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