[Talk-de] Konzept für die Gruppierung von ways ( ähnlich Linienbündel; Problem von drehenden ways bei forward/backward)

Guenther Meyer d.s.e at sordidmusic.com
Mo Jul 26 18:25:10 UTC 2010


Am Montag 26 Juli 2010, 17:29:22 schrieb steffterra:
> Was meinst du mit "Linien"-Chaos - Es sind doch nur drei Linien in JOSM
> (und eine Linie im Renderer):  1. Linie (way): die eine Fahrtrichtung:
> hier wird alles draufgetaggt, was _nur in dieser Fahrtrichtung_ vorhanden
> ist. 2. Linie (way: der daten-way: hier wird alles draufgetaggt, was
> _nicht_ richtungsabhängig ist, wie z.b. name + ref-Tag 3. Linie (way): die
> entgegen gesetzte Fahrtrichtung: hier wird alles draufgetaggt, was _nur in
> dieser Fahrtrichtung_ vorhanden ist.
> 

ok, so kannst du dir natuerlich die Richtung sparen.
Nur hast du damit im Editor durch die drei ways auch automatisch eine 
Ausdehnung, die nicht unbedingt der Realitaet enspricht (tut sie sowieso 
nicht, aber eine schmale Strasse bringst du dann evtl nicht mehr zwischen den 
angrenzenden Haeusern/POIs durch.

Aber man koennte sich doch die drei ways sparen, und das ganze genau so auf 
einem way abbilden. Klar braucht man da eine Richtung, und drehen muss die 
auch keiner.


> Wo ist Dein Problem? Man muss ja nicht jede Fahrspur abbilden, man könnte
> es aber, falls nötig. Nötig wäre es nur, wenn sich die Fahrspuren _einer
> Richtung_ vom tagging her unterscheiden, z.B. bei einer abbiegenden
> äußeren Fahrspur udn der gerade aus weiter führenden Fahrspur.
> 
muss man nicht.
Ausserdem hast du dann wieder eine Mischloesung...


> Doch es ist nicht grundsätzlich gedacht, dass man Fahrspuren taggt, wo es
> vom Tagging her gar nicht nötig wäre. Und vom Tagging her ist es nur dann
> nötig, wenn Tags nur in einer Richtung gelten, oder sie sich Tag für die
> gleiche Richtung unterscheiden. (Beispiel: innere Spur der einen Richtung
> maxspeed=50, äußere Spur der gleichen Richtung maxsped=40, Gegernrichtung
> beide Spuren: maxspeed=80, also dort nur ein way und lanes=2)
> 

laesst sich alles als Attribut auf einem way abbilden.

Aber egal wie man das auf der Datenbasis modelliert, letztendlich bleibt es 
sowieso am Editor haengen, das entsprechen editierbar darzustellen.

Rendern laesst sich sowas vielleicht noch, aber spaetestens bei der 
Graphenbildung fuer's Routing wird's komplex wuerde ich vermuten...


> > >> Es waere also toericht, hier - egal, ob man nun Relationen oder
> > >> Tags oder sonst was benutzt - in irgendeiner Form einen Bezug zur
> > >> Richtung der Strasse herzustellen; man erzeugt damit voellig unnoetige
> > >> Probleme.
> > 

nur wenn man damit rumspielt, und das muss ja ein Editor nicht anbieten.
und dass jemand solche Konstrukte direkt auf Tagbasis bearbeitet, wuerde ich 
jetzt eher weniger vermuten.


> > Genau diese Probleme will die Gruppierung ja verhindern, weil so genau
> > festgelegt wird, an welchem way, also auf welcher Straßenseite welche
> > Dinge vorhanden sind. Wie z.b. Radweg, usw. (Das ist übrigens der
> > Unterschied zum wesentlich komplizierter zu zeichnenden Linienbündel, da
> > wir ausreichend tags haben, um alle Arten von Radwegen, Parkständen, etc.
> > am way zu taggen. Das einzige Problem hierbei ist aber durch die
> > Gruppierung nicht mehr vorhanden und damit das Ziel derer errreicht: die
> > richtugnsabhängigen Unterschiede liegen nun auf den einzelnen ways der
> > Straßenseite, wo in Wirklichkeit vorhanden sind.
> 

Besser als die urspruengliche Idee des Linienbuendels ist dein Vorschlag 
allemal ;-)


> Sorry, aber lies meine erste Mail zu dem Thema nochmal in Ruhe durch. Dann
> weisst Du, was ich möchte. Danke vielmals für die Aufmerksamkeit ;-) Ich
> denke mir shcon die ganze Zeit, dass Du es komplett nicht verstanden hast,
> was die Gruppierung möchte. Gerne erkläre ich es dfir aber auch mal
> seperat per email, dass wir den Thread nciht unnötig zumüllen, weil es
> andere längst verstanden haben. Kann ja vorkommen, kein Problem, aber dann
> nicht hier nochmal alles von vorne durchkauen bitte, wenn man es im ersten
> Post nachlesen kann.
> 

Eigentlich macht die Mail es relativ klar.
Ich ging halt beim Begriff "Linienbuendel" von was anderem aus.
Genauso wie manche Leute einen "Stellplatz" nicht als "Parkplatz" nutzen 
wuerden ;-)


> Ich praeferiere eher den Ansatz, dass eine Strasse prinzipiell nur aus
> einem way besteht, der die zusaetzlichen Wege - genauso wie die Anzahl der
> Fahrspuren - als Attribute bekommt.
>  
> 
> Dann hats Du wieder das Problem, weshalb ich ja eben nciht alles auf einem
> way haben möchte: bei Fahrtrichtungsabhängigen Tags (weisst Du überhaupt
> was damit gemeint ist? Also z.b. ein maxspeed gilt nur in einer richtung
> udn in der andreren eine andere maxseed, oder ein Radweg ist nur in einer
> Richtung, sprich auf einer Straßenseite, oder er ist auf beiden seiten da
> und nur auf einer ist er mit den Fußgängern zusammen, etc.)
> 

DAS ist mir schon klar...


Wie waer's wenn du mal ein Beispiel anhand einer typischen Strasse einfach mal 
modellierst und als OSM-Datei zur Verfuegung stellst?



-------------- nächster Teil --------------
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