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Frederik Ramm frederik at remote.org
Mi Mär 2 22:28:30 UTC 2011


Hallo Ulf,

On 03/02/11 22:59, Ulf Lamping wrote:
> Z.B. in Tschechien (beim Erzgebirge) gibt es einiges an Straßen, die
> eigentlich vom Ausbau track1 bzw. sogar unclassified sind, aber vom
> Zustand des Belags streckenweise so übel das man da freiwillig nicht
> drüber möchte. Hier hat smoothness sehr wohl seinen Sinn.

Aber das ist doch genau die Haarspalterei, von der ich spreche. Wozu 
erfasse ich denn "tracktype=grade1"? Doch nicht, damit ein Akademiker 
Statistiken machen kann, wie viele Wege jetzt "asphalt or heavily 
compacted hardcore" sind ("heisst das, man kann darauf gut fahren?" - 
"nein, das heisst nur, dass man darauf in einer idealen 
verschleissfreien Welt gut fahren koennte..."). Mich interessiert das 
herzlich wenig, was ein Weg "eigentlich vom Ausbau her" waere - ein 
asphaltierter Weg, dessen Asphalt alle 20cm von einer Baumwurzel 
durchbrochen wird, kriegt bei mir ganz gewiss keinen tracktype=1.

> Ich sehe daher sowohl Sinn für tracktype als auch für smoothness - aus
> ganz praktischen Erfahrungen. Ob man bei smoothness bessere
> (intuitivere) Values verwenden könnte, ist eine andere Frage.

Und ich finde, dass die Unterscheidung keinen Sinn hat. 
tracktype=1/smoothness=very horrible? tracktype=5/smoothness=excellent? 
Und als naechstes erzaehlst Du mir, wir muessen smoothness auch bei 
Autobahnen einfuehren, weil "z.B. in Tschetschenien" auch mal eine 
Autobahn sonst Dein Lenkkopflager ruiniert.

Meine Meinung ist, *wenn* wir schon nicht echte physische Details 
erfassen, dann reicht *ein* interpretierter Tag, aus dem man die 
Qualitaet des Weges ablesen kann. Ich benutze dafuer (etwas 
widerstrebend) tracktype.

Bye
Frederik





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