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Ulf Lamping ulf.lamping at googlemail.com
Mi Mär 2 21:59:30 UTC 2011


Am 02.03.2011 17:19, schrieb Frederik Ramm:
> Hallo,
>
> On 03/02/2011 12:45 PM, M?rtin Koppenhoefer wrote:
>> "bad" ist genau definiert. Das bedeutet, dass man stabile Räder
>> benötigt, und mit Trekking-Rädern und Autos noch den Weg benutzen kann
>> "(robust_wheels) trekking bike, normal cars, Rickshaw and all below ".
>
> "bad" ist ein ganz normales Wort des alltaeglichen Sprachgebrauchs und
> bedeutet "schlecht". Instinktiv werden Leute es also bei einer
> "schlechten" Oberflaechenbeschaffenheit verwenden, und die Definition
> kannst Du in der Pfeife rauchen.

Soooo schlecht hat es die Sache in vielen Fällen dann auch wieder nicht 
getroffen. Jetzt tu halt nicht so, als ob wir an anderen Stellen nicht 
ähnliche Probleme hätten. Die Unterscheidung von landuse=forest vs. 
natural=wood ist bei OSM auch nicht unbedingt intuitiv.

>> Das Schema schlechtzureden bringt nichts.
>
> "Schlechtreden" kann man nur etwas, was an sich gut ist. Ich finde das
> Schema schlecht. Meine Alternative ist, das Mapping von
> Oberflaechenqualitaeten abseits von tracktype und surface sein zu
> lassen.

Das ist dein gutes Recht.

> Solang Leute das fuer sich selber als Hobby benutzen, mir egal,
> aber in dem Moment, wo jemand ankommen sollte und sowas sagen wie "zu
> einer guten Erfassung von Wegen gehoert auch smoothness", werde ich dem
> widersprechen.

Schön für dich, so hat halt jeder seine Meinung :-)

>> Nein, das stimmt so nicht. Tracktype ging nie um die Art von
>> Fahrzeugen, die den Weg benutzen können, sondern um den Ausbaugrad,
>
> Das ist genau die Haarspalterei, die uns nicht weiterbringt. Erst
> kuerzlich sagte ein Fahrradfahrer zu mir: "Mit der OpenCycleMap kann ich
> nichts anfagen, weil sie nicht nach tracktype unterscheidet".

Mal Beispiele aus der Praxis des Motorradfahrers:

Auf einem Weg mit grade1 kann ich normalerweise prima fahren, auf einem 
grade5 werde ich mir wahrscheinlich nach kurzer Zeit das Lenkkopflager 
ruinieren. Beides ein highway=track.

Z.B. in Tschechien (beim Erzgebirge) gibt es einiges an Straßen, die 
eigentlich vom Ausbau track1 bzw. sogar unclassified sind, aber vom 
Zustand des Belags streckenweise so übel das man da freiwillig nicht 
drüber möchte. Hier hat smoothness sehr wohl seinen Sinn.

Ich sehe daher sowohl Sinn für tracktype als auch für smoothness - aus 
ganz praktischen Erfahrungen. Ob man bei smoothness bessere 
(intuitivere) Values verwenden könnte, ist eine andere Frage.

Gruß, ULFL

P.S: Und wenn das hier in D mit den Schlaglöchern so weitergeht, werden 
wir bald auch eine großflächige Verwendung von smoothness brauchen :-(




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