[Talk-de] Überwachung von Koordinaten (Fix-Punkte)

Frederik Ramm frederik at remote.org
Sa Nov 26 10:01:02 UTC 2011


Hallo,

> Das sehe ich nicht so, denn die Datenbank ist nicht 'write-only'. Es
> können durchaus bestimmte Informationen sein, die von allgemeinen
> Interesse sein können, aber nicht von Jedem angefaßt werden müssen,
> das könnten z.B. hochgenaue Vermessungspunkte oder importierte Daten
> sein.

Unsere Datenbank ist ein einziger grosser Editor. Daten, die man nicht
editieren kann, haben darin nichts zu suchen. Daten, die aus einer
fremden Quelle stammen, die dort weiterhin gepflegt werden, sollte man
von vornherein gar nicht importieren, sondern man sollte sie in einem
spearaten System speichern und dann beim Rendern hinzuholen - so sind
sie ideal vor Veraenderung geschuetzt. 

> Diese Daten extern zu lagern, halte ich nicht für sinnvoll, da man
> erst lange rumsuchen muß, um die entsprechenden Daten zu finden. 

OpenStreetMap ist aber kein Sammelbecken und Verteilsystem fuer die
Geodaten dieser Welt. In der GIS-Branche machen sie seit Jahren rum mit
"Metadatenkatalogen", weil sie genau dieses Problem - wer hat
eigentlich die Daten, wo, in welchem Format usw. - nicht richtig
geloest bekommen. Alle Daten in OSM kippen ist *sicher* nicht der
richtige Ansatz. Stell Dir vor, Du laedst ein Gebiet im JOSM runter und
90% von allem ist irgendwelcher staedtische Geodatenkram, den Du nicht
aendern kannst! - Auf den Listen wurde vor einiger Zeit ein Ansatz
namens "OpenMetaMap" diskutiert, der hier hilfreich sein koennte.

> welchem Server lagen jetzt die Hydranten von Pinneberg, welcher User
> hat die Schachtdeckel von Lübeck, wo gibt es die importierten
> hochgenauen Gemeindegrenzen vom Landkreis Harburg etc.?"

Es gibt einfach zu viele solcher Spezialdatensaetze, als dass wir
erlauben koennten, dass die uns die Datenbank zukleistern.

> Ich stelle es mir so vor, das so vor, daß die Daten frei in der
> Datenbank sind, aber zusätzliche Tags bekommen. Zum einen, einen
> Hinweis auf die Genauigkeit der Daten und daß Änderungen ggfs.
> rückgängig gemacht werden und zum Anderen den Nutzernamen des
> 'Verwalters' dieser Daten (das müssen nicht nur Punkte sein).

Nein. Aenderungs-geschuetzte Daten, die von jemandem "verwaltet"
werden, soll derjenige auf seinem privaten Rechner verwalten.

> Der 'Verwalter' überwacht mit einer Software auf dem lokalen Rechner
> diese Punkte; entweder übereinen Datenbankauszug oder über einen
> API-Aufruf. Änderungen werden vom Programm angezeigt und der
> 'Verwalter' kann entscheiden ob er die Änderungen (teilweise) annimmt
> oder rückgängig macht.

Wer Aenderungen auf solche Art rueckgaengig macht, wird gesperrt.
Daten, die in OSM enthalten sind, duerfen auch von Mappern geaendert
werden - und wenn sie das nicht duerfen, dann gehoeren sie nicht nach
OSM. 

> Das Ganze sollte doch nicht so schwer zu realisieren sein. 

Es ist nicht technisch schwierig - aber es es ist unerwuenscht. 

Bye
Frederik




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