[Talk-de] highway = steps auch für eine Fläche?

Manuel Reimer Manuel.Spam at nurfuerspam.de
Do Mai 17 17:52:59 UTC 2012


Martin Koppenhoefer wrote:
> es "geht" alles mit width, ist aber gerade dann wenig sinnvoll, wenn
> es sich um Kurven und Ausbuchtungen handelt, da müsste man zig.
> Segmente zeichnen. Sobald man an der Form interessiert ist, und diese
> von der üblichen Straße abweicht (also nicht einfach eine mehr oder
> weniger gleichbleibende Breite hat), sind Flächen wünschenswert, z.B.
> in mittelalterlichen Stadtkernen (aber nicht nur da).

Bleibt die Frage, wie detailliert man werden *muss*. Wenn ich detailliert sehen 
will, wie ein Gebiet aussieht, dann brauche ich keine von jemandem abgemalte 
Variante, sondern kann ein Luftbild verwenden. IMHO sollte sowas ohnehin einmal, 
ähnlich wie bei Google-Maps, als alternativer Layer auf osm.org angeboten werden.

> Ich wünsche mit mehr Toleranz. Die highway-areas, auf deren Proposal
> Du oben verweist, kollidieren nicht mit dem Graphenmodell. Sie sind
> wie bei Flüssen zusätzlich zu sehen, und wenn Du eine Landkarte
> erstellen willst, kannst Du sie einfach weglassen.

Die Flüsse sind im Gegensatz zu diesem Straßen-Verhau noch verständlich und 
handhabbar.

Welcher Einsteiger soll sich in dem Linienverhau, der da für einen einzigen 
Straßenverlauf eingezeichnet wird, noch zurechtfinden?

Was muss ich als Mapper tun, wenn ich via GPS diesen Straßenverlauf anders 
erfasst habe, bzw. wenn etwas neues gebaut wurde, und ich das einzeichnen will?

Ist ab dann der von $LUFTBILD abgepinselte Verlauf als einzig richte Lösung 
felsenfest zementiert oder darf ich meine Beobachtungen noch einzeichnen?

Wenn ich meine Beobachtungen und Änderungen einbringe: Muss ich das rein 
optische "Gepinsel" dann auch nachziehen oder darf man das genau so (falsch) 
stehen lassen, wie es steht?

Und vor allem: Was tun, wenn jemand ein Gebiet mit dieser Überdetaillierung 
"verschlimmbessert" hat, die zugrundeliegenden Wege aber mittlerweile mehrfach 
geändert und verbessert wurden? Darf man die falschen "highway-Flächen" nach 
einer angemessenen Zeit auch raushauen?

Die Frage ist hier, wie auch in anderen Themen, immer: Ab welcher Komplexität 
werden Einsteiger abgeschreckt? Ab dem Zeitpunkt, ab dem man erstmal eine 
Schulung bräuchte, bevor man bei OSM anfangen kann, hat das Projekt etwas 
grundsätzlich falsch gemacht.

Genau eine solche "Abschreckungswirkung" sehe ich aber in diesem Proposal für 
"abgemalte Landschaften". Wenn jemand eigentlich nur in seinem Wohnblock eine 
Straße korrigieren wollte, statt einer Linie dort aber 5 oder 6 nebeneinander 
vorfindet, dann kann er entweder lange nach dem Hintergrund suchen, oder er 
überlegt sich nochmal, ob er wirklich einen Weg ändern wollte.

Gruß

Manuel





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