[Talk-de] ODBL-Flyer

Martin Koppenhoefer dieterdreist at gmail.com
Fr Okt 26 15:41:50 UTC 2012


Am 26. Oktober 2012 16:13 schrieb Peter Wendorff <wendorff at uni-paderborn.de>:
> ====
> OpenStreetMap verwendet zur Zeit die Lizenz „Creative Commons Attribution
> Share-Alike“. Werke, die aus OSM-Daten hergestellt werden, müssen ebenfalls
> unter dieser Lizenz stehen.
> ====
> => finde ich schwierig auf die ODBL zu übertragen; jedenfalls ist es mit dem
> Ersetzen des Lizenznamens nicht getan, denn auf einmal haben wir die
> Unterscheidung zwischen Werken und abgeleiteten Datenbanken... Gute Ideen
> sind deshalb herzlich willkommen.


OpenStreetMap veröffentlicht die Kartendaten unter der
OpenDabaseLicense (ODbL 1.0) und darauf muss man auch hinweisen, wenn
man die Daten von Openstreetmap in einem Werk verwendet. Weitere
Auflagen gibt es für Werke aus OSM Daten nicht, wohl müssen aber
Verbesserungen und Ergänzungen, die man an den Daten vornimmt, auch
wieder unter der ODbL stehen, sofern man diese Daten oder daraus
gemachte Werke weitergeben will.

=> das ist ein bisschen länger als der ursprüngliche Text, und wer es
genauer wissen will, muss sich sowieso die Lizenz durchlesen, eine
Alternative wäre daher nur der erste Satz davon.

> ====
> Der Nürnberg-Stadtplan auf dieser Doppelseite wurde, wie auch die umseitige
> Umgebungskarte von Münster und die Weltkugel auf dem Titel, mit
> Open-Source-Software aus OpenStreetMap-Daten hergestellt und steht unter der
> Lizenz CC-BY-SA 2.0.
> ====
> => da es sich um die Mapnik-Kacheln handelt, ist das korrekt, es fehlt aber
> der Verweis auf die ODBL als Lizenz der Daten.


wenn man im Satz davor schon erklärt hat, dass Openstreetmap-Daten
unter der ODbL stehen, dann ist das damit abgedeckt. (Abgesehen davon
braucht man das aber in diesem Fall sowieso nicht tun, weil es sich ja
um cc-by-sa und nicht um ODbL Daten handelt. ODbL wäre hier sogar
falsch, wenn man nicht ein neues Bild rendert).

> ====
> Die Kartendaten für OpenStreetMap werden auf ganz unterschiedliche Weise
> erfasst. GPS-Gerät und handschriftliche Notizen sind klassische
> Arbeitsmittel; der GPS-Track zeichnet dabei genau auf, welchen Weg der
> Datenerfasser (im Projekt: „Mapper“) zurückgelegt hat. Mittlerweile stehen
> dem Projekt vielerorts auch gute Luftbilder zur Verfügung.

=> hier könnte man evtl. ergänzen:

aber die wichtigste Ressource beim Kartieren ist das lokale Wissen der Mapper.


=> wobei dann später noch kommt

> .... Diese Daten können nur mit genauer
> Ortskenntnis hinzugefügt werden – oder eben, indem der Mapper vor Ort
> recherchiert.
> ====
> => für meinen Geschmack fehlt noch das Beitragen mit lokalem Wissen, aber
> auch das ist kein Änderungswunsch mit ODBL-Bezug.

s.o., ein bisschen steckt schon drin, man könnte es aber noch mehr betonen

Gruß Martin




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