[Talk-de] Kreuzung richtig mappen

Eckhart Wörner ewoerner at kde.org
Mo Sep 17 14:51:26 UTC 2012


Hallo Martin,

Am Montag, 17. September 2012, 16:32:56 schrieb Martin Vonwald:
> > Die Kreuzung, die du auf dem Bild eingezeichnet hast, ist aber nicht nur Asphalt; ich sehe da auch Beton (auf den Verkehrsinseln) und Kies (?). Im Allgemeinen können auf einer Kreuzung noch Grünflächen oder Goldfischteiche dazukommen.
> > Und ganz ernsthaft: nimm dir mal die Kreuzung vor und färb das mal so ein, wie du vorschlägst, dann weißt du auch, warum ich das für keine gute Idee halte.
> 
> Sorry, nein. Ist wohl nicht mein Tag ;-) Aber reden wir jetzt wirklich
> schon von Problemen beim Einfärben? Gibt es sonst keine Probleme mit
> dem Proposal mehr? ;-) Cool, dann starte ich mal das Voting :-D

Nein, das ist nur ein Teilaspekt. Ich will dir eigentlich nur zeigen, dass das keine gute Idee ist, und dass du hier die "Kreuzung" mit einer merkwürdigen Nebenbedeutung "befahrbare Fläche" gefüllt hast.

> > Was sind Sternkreuzungen?
> 
> Sowas: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/File:Complex-isect3.png

Ähm, ja. Da hat jemand Spurmapping mit Wegen gemacht, was an sich schon eine schlechte Idee ist. Das Spurmapping entfernen und eine #-Kreuzung daraus machen, dann sieht die Kreuzung gleich vernünftig aus. Dafür brauchts aber keine speziellen Flächen, nur etwas Wille zur Zerstörung. :-)

> >> Der
> >> Router hat dann genauere Informationen über die Spurführung durch die
> >> Kreuzung und deshalb kann er bessere Anweisungen geben. Vor allem aber
> >> weiß er, dass Wegkreuzungen und -aufsplittungen zu ein und der selben
> >> Kreuzung gehören und muss dann nicht sagen "jetzt links, dann gleich
> >> rechts und dann sofort scharf links" sondern einfach "an der Kreuzung
> >> links". (Das war jetzt ein Beispiel!)
> > Dazu muss der Router aber von jedem Weg wissen, welche Teile zur Kreuzung gehören – und die Frage, wie du das ermittelst, hatte ich schon mal gestellt.
> 
> Öhm.... nein. Er muss wissen welche Kreuzungspunkte (der OSM-Wege) zur
> Kreuzung gehören. Denn nur da kann man abbiegen. Und wie ebenfalls
> schon gesagt: das ist eindeutig feststellbar.

Nein, das reicht nicht. Wenn eine Route zwei Kreuzungspunkte derselben Kreuzung benutzt, heißt das noch nicht, dass man die Abbiegevorgänge zusammenfassen kann; genauso gut kann die Route die Kreuzung zwischendurch verlassen – und ja, sowas kann durchaus passieren.

> >> Und abschließend: nein, kein Proposal muss im vorhinein exakt
> >> definieren was man alles mit den dann zur Verfügung stehenden Daten
> >> machen kann/soll/muss und dann auch noch genau das *Wie* beschrieben.
> >> Proposals beziehen sich auf Daten - nicht auf Implementationen. Ein
> >> Proposal muss nur sicherstellen, dass diese Art der Daten verarbeitet
> >> werden kann.
> >
> > Ein Proposal sollte Use Cases definieren und eine Implementierung skizzieren.
> 
> Die Vorteile sind aufgezählt. Und nein: Implementierungen - auch
> Skizzen - haben in einem Proposal wahrlich nichts verloren. Wir sind
> hier kein Lehrgang in die Einführung der Programmierung.

Den Effekt hab ich schon in der Extended-Conditions-/Conditional-Access-Debatte gesehen: jede Menge Proposals, die technisch unmöglich waren.

> Aber ich habe
> dich schon verstanden: du bist anderer Meinung und das ist ja auch
> dein gutes Recht :-)

Dass ich anderer Meinung bin, ist glaube ich nicht überraschend. (Fürs Protokoll: ich halte eine Relation für wesentlich sinnvoller, und ich bin auch gegen das Kreuzen von Straßen ohne Kreuzungspunkt.) Ich verstehe aber nicht, was das jetzt mit der Diskussion zu tun hat.

Eckhart




Mehr Informationen über die Mailingliste Talk-de