[Talk-de] Deutsche OSM-Vertretung sinnvoll?

Michael Buege michael at buegehome.de
Fr Okt 24 12:23:43 UTC 2014


Zitat Frederik Ramm:

> Hallo Dietmar,
>
> On 10/24/2014 08:58 AM, Dietmar Seifert wrote:
>> Mit einer deutschen OSM-Vertretung könnten wir versuchen, auf der Ebene
>> unterhalb des OSMF-Boards Gestaltungswillige zusammen zu führen. Das
>> könnte, muss aber nicht, auch ein Sprungbrett ins OSMF-Board sein.
>
[...]
> All das ist aber auch nicht in Stein gemeisselt. Es gab vor langer
> langer Zeit ein OSM-Aktiventreffen im Linuxhotel, wo wir darüber
> diskutiert und abgestimmt haben, ob wir einen eigenen Verein wollen oder
> Teil vom FOSSGIS sein. Damals fiel die Entscheidung auf "Teil des
> FOSSGIS", aber wenn da irgendwann mal die Stimmung umschlägt, kann man
> sich das auch anders überlegen. Ich finde das immer noch ein gutes
> Arrangement, aber es gibt auch Leute, die sich als OSMer mit dem FOSSGIS
> (wegen des Namens) nicht so gut identifizieren könnten.

Wir haben das damals so entschieden, weil keiner von uns Zeit und
Erfahrung hatte, einen Verein zu gründen. Wir kamen überein,
die bestehenden Vereinsstrukturen beim FOSSGIS zu
nutzen und unsere Kapazitäten besser in das eigentliche Projekt zu
stecken. IIRC ging es seinerzeit hauptsächlich um praktische Fragen,
z.B. wer Spenden, Sponsoring und ähnlichen Dinge für OSM in
Deutschland entgegen nimmt. 
Die Zeiten haben sich geändert, das Projekt hat sich etabliert und
gefestigt. Neben technischen und praktischen Fragen spielen immer mehr
Themen eine Rolle, die man mehr oder weniger als politisch bezeichnen
kann. Da ich es persönlich bei Vereinen eher mit Groucho Marx halte,
kann ich nicht einschätzen, ob ein deutscher OSM-Verein taugt als
Interessenvertretung der hiesigen Gemeinde. Aber eine Diskussion
darüber wäre imho wieder angebracht, denn, wie gesagt, die Zeiten
haben sich geändert...

-- 
Michael






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