[Talk-de] regionale mappingregen - Deutsche Inseln e.g.

Martin Koppenhoefer dieterdreist at gmail.com
Di Aug 4 07:38:57 UTC 2015



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> Am 04.08.2015 um 08:20 schrieb Frederik Ramm <frederik at remote.org>:
> 
> Ich kann verstehen, wenn Leute ab und zu mal aus Finderstolz
> irgendwelche obskuren Fakten in OSM eintragen möchten ("wusstet ihr,
> dass innerhalb der Gemeindegrenzen der Gemeinde Bommelshofen wegen eines
> Gesetzes aus dem Jahr 1642 Pferde nur in genau den Straßen zulässig
> sind, neben denen ein Graben verläuft..."), aber wenn das nicht vor Ort
> (auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs) verifizerbar ist,
> würde ich von sowas die Finger lassen. Die Hürde für "verifizierbar"
> muss für mich sehr tief liegen.


für mich auch. Der Hinweis zur Verifizierbarkeit sollte nicht dazu missbraucht werden dürfen, prinzipiell richtiges tagging abzulehnen, weil es zu aufwändig sei, es zu verifizieren. Oder wie meintest Du das? ;-)

Ich sehe das so: wir versuchen, die Situation/Lage so gut wir es können/wissen abzubilden. Wie einfach es dabei ist, die Informationen zu bekommen, halte ich für unwichtig. Wenn sie nur im Stadtarchiv stehen (aber rechtlich noch Relevanz haben), wieso sollten wir diese Fakten dann wider besseren Wissens ignorieren? Klar, wir werden sowas meist zunächst nicht finden bzw. suchen, und das sollte man auch nicht erwarten, aber wenn man durch Zufall/Zeitungsartikel o.ä. auf solche Kuriosa stößt wäre es doch Quatsch, absichtlich falsch zu taggen und die Informationen zu vernachlässigen.

Gruß 
Martin


> Eine theoretische Verifizierbarkeit
> durch Recherche reicht *nicht* aus.


Wenn jemand sowas schon gefunden hat, dann kann er entsprechende Verweise ja in den changeset-Kommentar oder den note/source tag am Objekt packen, so dass keine "Recherche" mehr notwendig wird zum Überprüfen, sondern es reicht, an der angegebenen Stelle nachzuschauen.



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