[Talk-de] Entscheidungsfindung und Toleranz bei OSM

Sven Geggus lists at fuchsschwanzdomain.de
Mo Jan 26 17:01:15 UTC 2015


Stephan Wolff <s.wolff at web.de> wrote:

> Während im Wiki [1] noch über den Sinn der associatedStreet-Relationen 
> (mit bislang unklarem Ausgang) abgestimmt wird, wird im deutschen Forum
> im Thread "Qualitätssicherung associatedStreet-Relationen" dazu 
> aufgerufen, alle diese Relationen in Deutschland zu löschen.

Vielleicht hilft hier ein wenig Info zum historischen Kontext des Karlsruhe
Schema und dem Ursprung dieser Relation.

Wir hatten damals einige Varianten diskutiert, wie man Hausnummern erfassen
könnte und sind zu der Lösung gekommen die nun  im wesentlichen verwendet
wird.

Die OSM Datenbank, die es damals gab war jedoch insofern nicht mit heute
vergleichbar, dass noch kaum Gebäude erfasst waren. Es gab also auch noch
keine Objekte, an die man die Adresse drankleben konnte.

Wir haben damals zwar Gebäude als Träger von Adressinfo erlaubt hatten aber
im wesentlichen die Idee im Kopf einen node zu setzen und diesem
addr:housenumber sowie optional weitere addr:* tags oder eine Relation zu
einer Straße mitzugeben.

Die Idee mit der Relation entstand weil man damit vermeintlich Redundanzen
in der Datenbank verhindern kann.  Dieses hat sich nicht bestätigt, denn
heute werden nach dem Motto viel hilft viel oft sowohl die Relation als auch
die addr:* tags erfasst.

Streng nach dem alten OSM Motto "Do The Simplest Thing That Could Possibly
Work" sollten diese Relationen IMO eigentlich weg, zumal niemand diese
Verwendet.

Umbennennungen von Straßen kommen in der Praxis nicht so häufig vor, dass es
schlimm ist, dann auch noch die Anschriften der anliegenden Häuser zu ändern.

Gruss

Sven

-- 
"Das Einzige wovor wir Angst haben müssen ist die Angst selbst"
						(Franklin D. Roosevelt)

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