[Talk-at] Auflassung OSM Austria Building Coverage

Johann Haag johannhaag at hxg.at
Mon Sep 7 21:06:08 UTC 2020


Am Mo., 7. Sept. 2020 um 21:00 Uhr schrieb Andreas <a_voit at gmx.at>:

> Am 07.09.20 um 08:01 schrieb Johann Haag:
> >
> >
> > Am So., 6. Sept. 2020 um 22:33 Uhr schrieb Stefan Tauner
> > <stefan.tauner at gmx.at <mailto:stefan.tauner at gmx.at>>:
> >
> > On Sat, 5 Sep 2020 08:15:45 +0200 Johann Haag <johannhaag at hxg.at
> > <mailto:johannhaag at hxg.at>> wrote:
> >
> >> Heute zeichne ich den Gebäudegrundriss, Gebäudeanschlüsse
> >> verbessern sich hier
> > schlagartig. Ich
> >> Propagiere das unterschneiden der Dach Außenkante, und das
> > Zeichnen des
> >> gebäude Grundrisses nun bereits seit mehreren Jahren, und wende
> >> dies n meiner Main Region, Bezirk Kitzbühel auch konsequent an.
> >
> > Du bist leider noch immer der Meinung, dass deine Arbeit positiv für
> >  das OSM-Projekt ist. Ich möchte deshalb dein Posting hier nicht
> > unwidersprochen lassen. Dein Abmalen von Luftbildern ohne andere
> > Quellen heranzuziehen oder zumindest minimale Plausibilitätschecks zu
> > machen, Dächerformen zu schätzen(!) und Gebäudeteile schlicht als
> > eigene buildings=yes ohne Adressen und andere Tags einzuzeichnen,
> > wird die OSM-Community in Österreich für Jahre mit Reparaturen
> > beschäftigen (neben all deinen anderen Hinterlassenschaften
> > wohlgemerkt).
> >
> > Damit auch Mitlesndern ein bisschen klarer wird, wovon ich hier
> > spreche, habe ich ein Beispiel angehängt (sorry, ich habs aber eh
> > klein gehalten), das zeigt, wie die südwestliche Ecke von
> > https://www.openstreetmap.org/way/127065203 ausgesehen hat, bevor ich
> > es repariert habe.
> >
> > Die Fläche rechts oben ist mit den Tags der Kirche versehen. Die
> > Fläche unten hatte nur building=yes (und den sinnlosen source-Key)
> > drauf. Das Posten meiner Gedanken beim Anblick dieser Daten wären
> > klagbar.
> >
> >
> > Hallo Stefan, Dein Changeset in Kössen beinhaltet noch weiteren
> > wertvollen Input. Super Arbeit Danke. Genauso stelle ich mir das
> > vor. OpenStreetMap ist ein Gemeinschaftsprojekt.
>
> Ah das kennen wir ja auch schon von den Imports. Einfach Daten in OSM
> importieren und hoffen, dass die Community die Sachen fixed. Ich denke
> nicht, dass die Arbeitsweise in OSM so gedacht ist.
> Das heißt nicht, dass jetzt jeder OSM Mapper Angst haben muss Fehler zu
> machen, nein Fehler machen ist menschlich, aber normalerweise sollte man
> von seinen Fehlern lernen.
>
> > Mir liegt selbstverständlich auch die Basemap vor. Hier müssen wir
> > ohnmächtig zusehen wie ganze Straßenzüge jahrelang fehlen.
>
> Warum? Es gibt ein online Feedback-System:
>
> https://www.geoland.at/webgisviewer/App/PortalApp/geoland?app=Feedback&category=Geoland_Viewer
>
> > Zum Beispiel der Dorfbachweg in der Gemeinde Oberndorf in Tirol,
> > diesen habe ich in OpenStreetMap im Jahr 2018 erfasst,
> > https://www.openstreetmap.org/way/601304716/history und zuletzt 2020
> > frustriert da sich in Amtlichen daten nichts bewegt hat. eine
> > Behörde per telefon gebeten, diesen endlich zu berücksichtigen. Seit
> > wenigen Wochen ist der Dorfbachweg nun auch in der Basemap
> > eingetragen, 24 Monate Geburtswehen Gratulation. Gebäudeumrisse
> > aktuell weitgehend Fehlanzeige.
>
> Tja, wie bereits in Mails von mir erklärt, die Gemeinden haben oft
> dringendere Aufgaben zu erledigen als irgendwelche Wege zu erfassen.
>
> >
> > Ich behaupte nicht, dass bereits in der Basemap vorhandene
> > Gebäudeumrisse im Ortsteil, aus Vermessungen stammen. Da sind
> > Menschen am Werke welche von den gleichen Luftbildern wie wir
> > abzeichnen.
>
> Nochmal, das Abzeichnen von Luftbildern wird in der Regel nur selten
> angewendet. Die Daten werden von Vermessungsbüros, LaserScan oder
> Subunternehmen erfasst.
>

Wenn das so wäre müsste die DKM vor lauter eingemessenen Gebäude Umrissen
geradezu Glänzen, tut diese aber nicht.

>
> > Diese hätte ich gerne als Mitwirkende in OpenStreeMap, deren Arbeit
> > würde hierbei wesentlich aufgewertet, relevanter und
> > gesellschaftlich sowie international wahrnehmbar. Global gesehen ist
> > die Basemap Insel ein einsames Sackgassenprojekt.
>
> Die Ersteller der Basemap haben nie Anspruch darauf erhoben, dass die
> Basemap ein internationales Projekt wird. Die Basemap stellt in
> Österreich erfasste Behörden-Geodaten für jeden Interessierten zur
> Verfügung.
>
> Und das Schöne, wir dürfen in OSM die Daten aus der Basemap ebenfalls
> als Datenquelle heranziehen.
>
> > Um die einzigartige DKM und den GIP hingegen, beneiden uns wieder
> > viele. Wenn wir es schaffen eine Brücke zwischen OSM und der DKM
> > sowie dem GIP zu bauen, das wäre grandios. Die fachliche Expertise
> > hierfür ist in Österreich disponibel.
> >
>
> Du willst unbedingt Äpfel mit Birnen mischen, was nicht funktioniert.
>

Ich habe diese Idee mit Boris Cornet bereits im Jahr 2012 thematisiert,
schauen wir wie dieses Thema im Jahr 2028 ausschaut.
Die Vision der basemap geht nicht auf, Österreich ist für nationale it
Projekte zu klein. Teslas und Co fahren über unser Land mittels weltweiter
Karten drüber.
Einen Wunsch möchte ich loswerden, haltet Euch wenn ihr Euch schon gegen
eine Verschränkung mit OSM entscheidet, dann bitte auch konsequent aus
OpenStreetMap raus.
Ich sehe für OSM in Wahrnehmung eher Licht bei Österreichs Touristikern,
diese denken und ticken völlig anders als unsere Behörden.

Grüße Johann

>
> lg
> Andreas (geologist)
>
> > Grüße
> >
> >
> > -- Kind regards/Mit freundlichen Grüßen, Stefan Tauner
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