[Talk-de] De:Germany roads tagging

Martin Simon ms_mailbox at web.de
Di Aug 21 09:53:54 UTC 2007


Wenn Ich mich da mal "einmischen" darf...

Ich denke die ganze Diskussion bestätigt einfach, daß wir eine richtige 
Trennung von Ausbauzustand und administrativer Klassifizierung brauchen.

Orientiert man sich mit den highway-tags rein an der Zuständigkeit von Bund, 
Land oder Kreis, verliert man auf der Karte den blick für den realen 
Ausbauzustand.
Orientiert man sich am Ausbauzustand, verliert man meine Erachtens die 
Möglichkeit, mit Blick auf die Karte schnell den Überblick über das Netz zu 
erhalten ("da hinten ist ne Landstraße, fahr die mal links rein").

Ich persönlich möchte weder auf das eine noch auf das andere verzichten.

Direkt vor meinem Fenster verläuft zum Beispiel eine städtische Straße mit 
baulicher Trennung der Fahrtrichtungen und 2 Spuren in jede Richtung, aber 
ohne kreuzungsfreien Ausbau, die eine Autobahnausfahrt mit einer Bundesstraße 
verbindet und Wohngebiete an diese anbindet.

Ich glaube diese Straße hatte Ich in meiner Anfangszeit aus Unsicherheit 
nacheinander als so ziemlich alles getaggt, was es in MapFeatures gab. ;-)
(bin bei secondary hängen geblieben)

Wenn die renderer die Darstellung nicht nur stur nach den highway-tags richten 
würden, sondern zum Beispiel die Farbe nach primary/secondary/tertiary 
wählten, die Breite, Umrandung, Sättigung oder ähnliches aber nach 
Eigenschaften wie "Anzahl Fahrspuren", "Straßenbreite", "Mittelstreifen 
ja/nein", "was-weiß-Ich" wählen würde, könnte man beide Informationen 
unterbringen und eventuell auch darauf verzichten, in Städten ein eigenes 
Schema zu benutzen.

Das sind ja auch Eigenschaften, die später einer Routing-Software mehr 
Präzision bei der Entscheidungsfindung geben würden... :-)

Am Dienstag, 21. August 2007 08:54:00 schrieb qbert biker:
> Zanken - wer zankt hier? Ich halte es für wichtig, auf
> wichtige Fehler aufmerksam zu machen und werde das auch weiter
> tun. Openstreetmap ist mir ein wenig zu wichtig um solche
> Sachen zu ignorieren.
>
> Nachdem ansonsten keine Diskussion stattgefunden hat, entnehme
> ich den kargen Reaktionen, dass es allgemeiner Konsens ist,
> dass Landesstraßen strikt secondary zu teggen sind und
> Kreisstraßen als tertiary. Dass das mit der englischen Liste
> nur schwer zu vereinbaren ist, ist nur meine persönliche Meinung
> und damit hat sich das Thema für mich erledigt. Ich habe die
> Passagen entsprechend geändert und meine Resttexte aus den
> Abschnitten Staats- und Kreisstraße entfernt. Jetzt ist der Text
> wieder sachlich richtig, ob er auch noch hilfreich fürs sinnvolle
> Taggen ist, damit darf sich jetzt sonstwer rumschlagen ;)
>
> Grüsse Hubert




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