[Talk-de] SRTM-Daten als Höhenlinien im OSM-Format

Johann H. Addicks addicks at gmx.net
Do Nov 20 01:15:20 UTC 2008


RalfGesellensetter schrieb:
> Am Montag 17 November 2008 schrieb Johann H. Addicks:
>> Die Ele-Werte der Tracks kann man getrost in der Pfeife rauchen, egal
>> ob mit barometrischem Höhenmesser oder ohne.
> Burgmuseums kannte die genauen Höhen - und bis auf das Vista zeigten 
> die Geräte diese auch mit einer Toleranz von +-10 Metern an. Auch die 
> Höhe des Burgfrieds konnten wir korrekt auf 5 Meter angeben.

Den Barometrischen Höhenmesser muss man mindestens täglich irgendwie 
kalibrieren, sonst kommt da nur Schrott raus.
Leider kann man ihn nicht komplett abschalten.
Tracks aus Verkehrsflugzeugen (mit Druckkabine, nein nicht für OSM) sind 
   nämlich so völlig für die Füße, wenn nur barometrisch gemessen wird.


Aber zurück zur eigentlichen Frage: "wir haben SRTM-Daten, sollen wir 
die mit GPX-Höhendaten (automatisiert?) verfeinern?":

In der Ostfriesischen Tiefebene bringt das nix. +/-10m (siehe oben) ist 
mehr als die Hügel in DreiBergen am Zwischenahner Meer. Hier liegt die 
gesamte Landschaft zwischen +1 und +10m üNN.

Die Schwäche haben die SRTM-Daten bei starken Steigungen. Seien es 
Klippen, hohe Brücken oder einfach tiefe Flußtäler. Dort kann es 
sinnvoll sein, mit GPS nachzuvermessen.
Aber wie soetwas automatisch (in Verbindung mit den bestehenden bereits 
hochgeladenen Tracks) gehen soll: Nur mit ganz viel Heuristik und 
Fuzzy-Logic möglich.
Aber ich möchte niemanden abhalten.

-jha-





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