[Talk-de] Entscheidungen treffen / Proposal-Prozess
Guenther Meyer
d.s.e at sordidmusic.com
Do Jan 22 07:35:44 UTC 2009
Am Donnerstag 22 Januar 2009 schrieb Frederik Ramm:
> > Kernidee ist die:
> > - Es gibt eine Fraktion, für die designated bedeutet: Gesetzlich gewidmet
> > - Es gibt eine Fraktion, für die designated bedeutet: In irgendeiner
> > Form dafür vorgesehen oder vermutlich dafür vorgesehen
>
> Ich sehe den Unterschied nicht so ganz. Wer sonst ausser dem Erbauer
> kann einen Weg denn fuer etwas "vorsehen", und an was ausser dem Gesetz
> wird sich der Erbauer dabei halten? Und das mit dem "vermutlich" ist
> was, was Du ueberall hast - fast alles, was in OSM getaggt wird, hat
> irgendwo diese "vermutlich"-Einschraenkung. Wir sind ja nicht die
> Wikipedia, wo ploetzlich an jedem highway=secondary ein "* citation
> needed" dransteht und man erst auf die entsprechende amtliche
> Publikation verweisen muss ;-)
>
naja, wenn der gesetzgeber ein bestimmtes schild hinstellt, wird er sich schon
was dabei gedacht haben (wie sinnvoll das ist, steht sowieso auf einem ganz
anderen blatt...). verkehrsrechtlich ist das aber bindend.
ein beschilderter radweg erlaubt darauf nunmal keine fussgaenger, auch wenn es
moeglich ist.
ich sehe halt durchaus die moeglichkeit folgender situation:
es kommt mehrfach vor, dass fussgaenger auf reinen radwegen rumlaufen (oder
umgekehrt), und damit die jeweils dort sich legal bewegenden behindern, oder
sogar unfaelle provozieren. wenn dann wiederholt als antwort der verursacher
sowas kommt wie "...aber mein osm-navi hat mich da hin geschickt...", wird
ganz schnell die aussage entstehen "dieser osm-sch... osm taugt nicht zum
routen...".
natuerlich kann osm nicht verantwortlich fuer das verkehrswidrige verhalten
seiner nutzer gemacht werden, aber fuer das image ist das trotzdem nicht
gut...
> > - Nachdem für designated kein Konsens besteht, soll ein weiteres Tag
> > "official" für die offizielle, gesetzliche Widmung eingeführt werden.
> > - Designated bleibt dann weiter in der unpräzisen Form im Einsatz
> > - wer traditionell arbeiten will taggt mit designated wie er es
> > interpretiert
> > - wer präzise taggen will, kann das neue Tag official benutzen und weiß,
> > daß er damit seine Aussage eindeutig rüberbringt
> > - Renderer und Router können sich auf das zuverlässigere Tag stützen
>
> Und das findest Du wirklich gut? Klingt fuer mich halt sehr nach "die
> Farbe von dem Haus ist nicht mehr so schoen, bauen wir doch nebendran
> ein neues und lassen das andre verrotten."
>
man macht keine radikale aenderung, sondern man bietet eine (wahrscheinlich)
bessere moeglichkeit an, und hofft, dass sie verwendet wird.
so funktioniert das doch bei osm? oder hab ich da schon wieder was falsch
verstanden?
-------------- nächster Teil --------------
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