[Talk-de] Weg mit den Map Features (war: was ist ein footway?)

Falk Zscheile falk.zscheile at googlemail.com
Do Jun 25 10:52:21 UTC 2009


Am 25. Juni 2009 12:20 schrieb Sven Sommerkamp <s_sommerkamp at gmx.de>:

> >Michael Kugelmann wrote:
> > >Vielleicht muß man es doch wie bei den Kommerziellen machen und eunen
> > > festen Katalog haben. Oder ein "Gremium" das die Map-Features pflegt
> (so
> > > daß nicht "jeder" darin "rumfuschen" darf), oder ....
>


> Frederik Ramm wrote:
> > Wenn jetzt jeder Benutzer seine eigenen, ganz persoenlichen Map Features
> > haette ("Tags I use" oder so), wo eventuell automatisch alle Tags
> > zusammengetragen werden, die dieser Benutzer je verwendet hat, und wo er
> > jedes Tag auf Wunsch selbst dokumentieren kann - gerade so, wie wir das
> > hier auf der Liste sehen: "Ich verwende track ueberall dort, wo ..." -
> > dann koennte sich jeder entscheiden, wem er "traut".
> Ich bin nun schon ein paar Jahre dabei, aber wem ich in dieser Hinsicht
> trauen
> soll weiß ich nach wie vor nicht.
> Wie sollte das dadurch besser werden das ich mehrere Gurus habe denen ich
> folgen kann, oder nicht?
> Außerdem würde das auch wieder einer Art Gremium entsprechen, einer
> Hierarchie.


Es wird aber dem evolutionären Prinzip, dass wir bei OSM verfolgen besser
gerecht. Jeder kann versuchen mit seinem Schema Leute hinter sich zu
scharen.  Das von Michael Kugelmann vorgeschlagene Modell kommt aus einer
entgegengesetzten Richtung: 'Wir schaffen ein Gremium, welches über das
maßgebliche Masterliste wacht.' Nach dem Vorschlag von Frederik kann es
durchaus mehrere nebeneinander bestehende "Schulen" geben. Das entspricht
meiner Meinung nach besser dem von OSM beschrittenen Weg.

> Obwohl grundsaetzlich jeder Mapper in diesem System das gleiche Recht
> > auf seine eigenen "Map Featues" haette, wuerde sich vermutlich mit der
> > Zeit eine Gruppe von Leuten herausbilden, die "Tag-Multiplikatoren"
> > sind, weil sie gute Tagdefinitionen pflegen, die von vielen verwendet
> > werden.
> Das hat wieder keine Struktur die es den Anwendern und Mappern erlaubt ihre
> Programme oder die Art des Mappings anzupassen.
> > Die ganze sklavische Uebersetzerei wuerde wegfallen; wer
> > deutsche Tagdefinitionen will, der sucht sich eben ein paar
> > deutschsprachige User, deren Listen er benutzt. Wer ein neues Tag
> > einfuehren will, der muesste kuenftig nicht einfach 10 Pro-Stimmen in
> > einer albernen Abstimmung einsammeln, sondern (evtl. auf einer
> > speziellen Tagging-Diskussions-Liste) seine Sache so ueberzeugend
> > darstellen, dass genuegend von diesen "Multiplikatoren" sein Tag bei
> > sich aufnehmen, dann wuerde es automatisch weiter verbreitet.
> Dieses Vorgehen würde zu einem so gewaltigen hin und wieder zurück
> editieren
> führen das man das weder den Renderern noch den Routern noch Garmin und
> sonstigen Navikarten beibringen könnte.
> Weil inerhalb kürzester Zeit der ganze Umstellungsaufwand wieder für die
> Katz
> ist.

Es ist natürlich mit einem Risiko behaftet und setzt natürlich auf die
Vernunft der einzelnen Mapper und "Schulen", dass sie eben nicht aufeinander
los gehen und einen edit war vom Zaun brechen. Es setzt die Einsicht
vorraus, dass es nur in einfachen Fällen ein allein glücklichmachendes
Schema geben wird.

Gruß, Falk
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