[Talk-de] OSM als Beispiel für gescheiterte Basisdemokratie

Sven Sommerkamp s_sommerkamp at gmx.de
Sa Jun 27 10:48:25 UTC 2009


Am Samstag, 27. Juni 2009 11:41:40 schrieb Christoph Eckert:
> Moin,
>
> > Wichtig finde ich, dass alle Benutzergruppen bei OSM "etwas geboten"
> > bekommen bzw. sich und ihre Interessen einvernehmlich und synergetisch
> > verwirklichen können. Wobei ich "mehrere Gremien" und "jeder kann"
> > durchaus kritisch sehe, weil solche Formulierungen zwar a) die Vielfalt
> > fördern, aber nach den bisherigen Erfahrungen auch b) unnötig
> > ressoucenverschleissende Prozesse provozieren.
Ja, ich bin auch dafür allen etwas zu bieten, über das wie muß man sich 
vielleicht Gedanken machen.
>
> sicher. Das gehört aber dazu, auch wenn es manchmal schwerfällt, das zu
> verstehen. Ein Communityprojekt ist kein Unternehmen, in dem jemand die
> Richtung verordnet und dann alle dorthin laufen.
>
> Für Linux gibt es zwei große Desktopumgebungen und zig Windowmanager. Ein
> enormer Resourcenverschleiß. Interessanterweise halten sich die
> verschiedenen Projekte aber erstaunlich gut. "Konkurrenz belebt das
> Geschäft" könnte man sagen. Es gibt schließlich auch verschiedene
> Autohersteller, die das selbe tun, und innert solcher Unternehmen gibt es
> ebenfalls Konstellationen, in denen sich verschiedene Abteilungen
> Konkurrenz machen.
Na, dann könnte man denken OSM in der Form auch ein wenig zu entflechten.
Es gibt unterschiedliche Vorstellungen mit OSM.
Warum muß zwingenderweise alles in einer Datenbank auf einem Server liegen?

Ich könnte mir gut vorstellen, das man einen oder mehrere zusätzliche Server 
aufsetzt in denen man die Unterschiedlichen Verwendungen von OSM Daten besser 
voneinander trennt.
Indem man in Layern arbeitet. evtl. geht das ja auch mit einem, dem bisherigen 
Server.
Sowie KDE und GNOME

Wenn man dann, und Josm kann es bereits, mit mehreren Layern arbeiten kann,
hat man die Möglichkeit rein für Navigation optimierte Karten zu erstellen, 
topologisch volkommen Korrekte,
Seekarten,
Achäologische, Historische, Vogelhäußchenkarten ... usw.
>
> Auch wenn es in Details immer wieder mal dazu kommt, dass es Unschärfen
> gibt, so ist es doch sehr erstaunlich, wie gut das ganze hier bei uns
> funktioniert, oder nicht? Aussagen wie "Das kann nichts werden", "Das ist
> doch
> Resourcenverschleiß", "Wir müssen das ganz anders machen", "Wir brauchen
> bessere Strukturen", "Die Daten sind so nichts wert" und so weiter höre ich
> seit drei Jahren. Ich frage mich nur, warum sich so viele Menschen für OSM
> interessieren und begeistert mitmachen, obwohl alles so schlecht ist :) .
Weil es nichts besseres gibt, bis jetzt.
Und vielerlei Hinsicht ist OSM sehr gut!
Wir wollen nicht schlecht reden, sondern Macken abstellen!
>
> Gruß,
>
> ce

Gruß Sven S.
>
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