[Talk-de] OSM als Beispiel für gescheiterte Basisdemokratie

Markus liste12A45q7 at gmx.de
Sa Jun 27 11:17:01 UTC 2009


Hallo Christoph,

>> Wichtig finde ich, dass alle Benutzergruppen bei OSM "etwas geboten"
>> bekommen bzw. sich und ihre Interessen einvernehmlich und synergetisch
>> verwirklichen können. 

>> Wobei ich "mehrere Gremien" und "jeder kann" durchaus kritisch sehe, 
>> weil solche Formulierungen zwar 
>> a) die Vielfalt fördern, aber nach den bisherigen Erfahrungen auch 
>> b) unnötig ressoucenverschleissende Prozesse provozieren.
> 
> Das gehört aber dazu

Was genau meinst Du gehört aber dazu?

> Ein Communityprojekt ist kein Unternehmen, in dem jemand die 
> Richtung verordnet und dann alle dorthin laufen.

Das verstehe ich nicht.
Es gibt Unternehmen in denen die Richtung gemeinsam bestimmt wird.
Es gibt Gemeinschaften, in denen die Richtung gemeinsam bestimmt wird, 
konstruktiv, kreativ, synergetisch, methodisch.
Und es gibt Unternehmen, in denen alle gemeinsam verbindlich und 
engagiert gemeinsame Ziele verfolgen.
Für mich ist das ein Mass von Reifegrad einer Organisation.

Natürlich ist ein gewisses Mass an sportlichem Ehrgeiz und Konkurrenz 
höchst förderlich für die Entwicklung und Realisierung neuer Ideen.

Das sind doch alles keine Gegensätze?

> Ich frage mich nur, warum sich so viele Menschen für OSM 
> interessieren und begeistert mitmachen, obwohl alles so schlecht ist :) .

Wenn "alles schlecht" wäre, wären wir beide nicht mehr hier.
Ich bin begeistert von den Möglichkeiten von OSM!

Aber ich bin sicher, dass wir vieles noch besser, schöner, einfacher, 
nützlicher, effizienter, lustvoller, erfolgreicher machen könnten, wenn 
wir etwas mehr auf Synergie und "Miteinander" bedacht wären.

Mit herzlichem Gruss,
Markus




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