[Talk-de] highway=no

Heiko Jacobs heiko.jacobs at gmx.de
Mi Mai 27 11:57:59 UTC 2009


Garry <GarryD2 at gmx.de> wrote:
> Heiko Jacobs schrieb:
>> Martin Koppenhoefer <dieterdreist at gmail.com> wrote:
>>   
>>> wieso highway=no? Du sprichst ja selbst von Weg. Ob ein Weg ein
>>> "Rückeweg" ist, hängt doch von seiner Funktion ab (eben um das Holz
>>> rauszuholen), und weniger von seinem Zustand. Warum setzt Du nicht
>>> einfach highway=track, tracktype=grade5
>>
>> ... weil er das nicht ist.
>> Er ist ungefähr so gut zur Benutzung geeignet wie der ganze Wald
>> für Pilzsammler. Dann müssten wir taggen:
>> landuse=forest
>> area=yes
>> highway=track
>> ;-)
>>
>> Rückeweg ist ein Begriff der Forstwirtschaft, heißt eigentlich nur,
>> dass die Bäume weit genug auseinander stehen, dass man mit Maschinen
>> durchkommt. Wenn wirklich Holzabfuhr stattfindet, können deren Spuren
>> zu Verwexlungen mit tracks führen, ansonsten wuchert's da vor sich hin...
>> Mit "highway" hat das eher nix zu tun...
>> Sowas sollte einfach nicht in die Karte.
>>
>>   
> Was ist "die Karte"?
 
"Die Karte" ist das graphische Verzeichnis aller durch normale Leute
benutzbare Wege, die nicht eh als Pilzesammler durchs Unterholz
brechen wollen...

> Wäre es nicht logischer und konsequenter einen tracktype=grade6
> oder sowas zu verwenden?

Wir können gerne bis tracktype=grade4711 runterdefinieren, das
dazugehörige highway=track wird trotzdem ausdrücken, dass dies ein
Weg ist, der eine regelmäßige geordnete Benutzung feststellen lässt
und für diese gedacht ist.
Und es geht eben gerade NICHT um solche Wege, sondern um "Schneisen",
die nur alle 5 Jahre benutzt werden, um paar Bäume zu schlagen,
oder alte Wege, die wegen Nichtbenutzung KOMPLETT zugewachsen sind,
wie ich es beim Inventarisieren auch bei einem gemappten Weg
feststellen musste, ein Durchkommen mittlerweile absolut unmöglich 
ohne Kettensäge und Machete.

> Für Einfachkarten sollte es immer möglich sein alle erfassten Wege
> ohne "Spezialkenntnisse" (Was ist ein Rückeweg) darzustellen,
> auch um zu vermeiden dass man beim Mappen meint einen
> noch unerfassten Weg entdeckt zu haben den man dann unnötig erneut mappt.

OSM ist voller subjektiver Kriterien. Dazu wird auch gehören, dass
die Entscheidung 
- begehbarer Weg = kartieren als track oder path
_ nicht begehbarer Weg = gar nicht oder nicht renderbar erfassen
je nach Mapper unterschiedlich ausfallen werden

Wenn auch Wege erfasst werden sollen, wo nur alle 5 Jahre mal paar Bäume
abgefahren werden, müssen wir auch jede Ackerfurche erfassen, denn die
werden mit paar mal im Jahr deutlich häufiger genutzt als die Wege,
um die es hier geht.
Natürlich wird sich da auch mal ein Pilzesammler auf diesen "Weg"
verirren, aber wenn wir auch noch Pilzsammlerrouten mappen wollen:
viel Vergnügen...

           MfG       Heiko Jacobs   Z!                   IRCnet Mueck
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