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M∡rtin Koppenhoefer dieterdreist at gmail.com
Do Jul 15 12:27:49 UTC 2010


Am 15. Juli 2010 13:09 schrieb Heiko Jacobs <heiko.jacobs at gmx.de>:
> M∡rtin Koppenhoefer schrieb:
>> -1, klar arbeiten wir in einem Maßstab, "nur Erfassen der
>> Wirklichkeit" geht überhaupt gar nicht. Unser Maßstab ist halt so nah
>> dran wie möglich/ aus unserer Sicht sinnvoll (ca. Zoom 18-21), und
>> alles was dann weiter weg z.B. gerendert wird, wird automatisch aus
>> den Detaildaten generalisiert (oft einfach verkleinert).
>
> Dann ist das aber die schöpferische Leistung des Entwicklers des
> Renderers


ja, bei der Generalisierung der niedrigeren Zoomlevel, das schweift
allerdings vom Thema ab, hier geht es ja zunächst um die Daten, wie
sie eingetragen werden, und das ist eben auch in einem Maßstab, wenn
auch bisweile relativ detailliert so doch nie 1:1 bzw. "die
Wirklichkeit". Das in OSM nicht gezeichnet wird, und wir nur die
Realität bzw. "Fakten" eintragen ist ein Mythos. Das ist für mich
durchaus ein zentraler Punkt, weil wir eben die Karte nicht
automatisch erstellen (zum Glück m.E.) sondern eigenhändig zeichnen.
Zumindest zum Teil.


> ... Nicht die des Mappers, um den geht es aber bei der Umstellung


s.o., sowohl Mapper als auch Entwickler


>> Im klassischen Papiermaßstab sind wir irgendwo zwischen 1:1000 und 1:5000
>> (manche Mapper auch 1:50000). Andererseits ist durch das digitale
>> Medium der Maßstab natürlich nicht fest, genausowenig wie bei einer
>> CAD-Zeichnung.
>
> Als regelmäßiger Leser von Liste, Forum und Wiki weiß ich,
> dass einige Mapper schon bei 1:500 angekommen sind und das andere
> offenbar 1:50 anstreben ... ;-)


Du bestätigst das also auch, dass wir in bestimmten Maßstäben abstrahieren?


> Das macht aber alles keine Schöpfungshöhe.
> Die beginnt für mich als Vermesser und damit halben Kartographen
> bei der echten Generalisierung und Verdrängung etc. und das macht
> der OSM-Datenbestand eben nicht zumindestens nicht beständig,
> allenfalls als Provisorium bis ein 1:1-Mapper vorbei kommt ;-)


dem kann ich nicht folgen: nur weil die Daten nicht beständig sind,
sind sie doch trotzdem generalisiert, oder? Warum ist unsere keine
"echte" Generalisierung? Verdrängung braucht man dazu nicht m.E.

Gruß Martin




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