[Talk-de] deutscher Mapnik-Stil ohne highway=proposed

Garry GarryD2 at gmx.de
So Jun 26 00:01:28 UTC 2011


Am 24.06.2011 18:07, schrieb Manuel Reimer:
> Frederik Ramm wrote:
>> Meine persoenliche Vorliebe geht stark in Richtung einer "aufgeraeumten"
>> Karte, ich finde, dass der englische Stil bereits versucht, es zu vielen
>> Leuten rechtzumachen, und sich damit bedrohlich dem Osmarender-"jeder
>> baut ein, was ihn interessiert"-Look annaehert. Insofern empfinde ich es
>> nicht als Mangel, wenn geplante Strassen da nicht auftauchen.
>
> Volle Zustimmung. Ich fände es eher schade, wenn auf openstreetmap.de 
> auch "geplante" Straßen sichtbar wären. Das sollte, wenn überhaupt, 
> erst dann geschehen, wenn der Bau zu 100% sicher ist. Also dann wenn 
> alle Einsprüche aus der Bevölkerung begutachtet wurden und auch die 
> Gerichtsverfahren 
Wann ist etwas 100% sicher? Stuttgart21 hat Baurecht, aber ob es 
vollendet wird ist sicher nicht "100% sicher".
> durch sind. Straßen, über die noch diskutiert wird, sollten, gerade 
> auf einem System wie OpenStreetMap, in dem innerhalb von Minuten 
> Änderungen möglich sind, nicht sichtbar sein. Man kann sie ja 
> eintragen, aber gerendert werden sollten sie bestenfalls von einem 
> speziellen externen Kartensystem und nicht auf der offiziellen Karte.
"Offizielle Karte" ist relativ. Planungen sind zumindest teilweise auch 
was offizielles. Und wer für längere Zeit einen neuen Platz zum Wohnen 
sucht der
berücksichtigt gerne auch solche Planungen - sowohl weil er es gerne 
ruhig haben möchte als auch weil er gerne eine gute Verkehrsanbindung 
möchte.
>
> Gerade bei Autobahnen und ähnlichen Projekten kommt es in der 
> Bevölkerung zu Protesten. So eine Straße, nun fest auf OSM gerendert, 
> macht diese Daten, z.B. für das Verwenden in einer Präsentation, für 
> solche Gebiete unbrauchbar, da eine Straße, die ohnehin für Unmut 
> sorgt, hier nur unnötig für Zündstoff sorgt. Es würde also eher auf 
> andere Kartendienste ausgewichen, in denen die problematische Straße 
> nicht sichtbar ist. Für mich ist alleine das ein Argument, das 
> Rendering auf openstreetmap.org zu verändern. AFAIK gibt es Tags für 
> den Planungsstand, die aktuell ganz ignoriert werden. IMHO sollte bis 
> zu einem bestimmten Stand garkein Rendering stattfinden. Erst wenn ein 
> gewisser Planungsfortschritt erreicht ist, sollte die Straße erstmals 
> erscheinen.
So lange es nur ein Brainsorming ist für eine von vielen 
Trassenmöglichlichkeiten - OK. Wenn es aber nur (noch) eine (zwei,drei) 
Trassenmöglichkeiten gibt
über die heiss diskutiert wird ob sie realiert wird sollte sie auch 
erscheinen.
> Ja, man kann selber rendern. Nein, 
> Otto-Normal-Powerpoint-Präsentations-Ersteller wird das nicht können 
> und auch nicht wollen. Man muss schon OSM-Freak sein, wenn man sich 
> tatsächlich in Mapnik einarbeitet, sich die ganze Toolchain 
> installiert und dann auch noch das Stylesheet nach Belieben verändert. 
> Die meisten kopieren da dann lieber von Google und gut ist. Es ist ein 
> großer Vorteil von OSM, dass man an die "Sourcen" rankommt, aber die 
> meisten, die OSM gerne nutzen würden, haben da nicht viel davon. Ich 
> behaupte einfach mal, dass mehr als die Hälfte der OSM-Nutzer 
> eigentlich nur ein Bild brauchen.
... mit dem Zusatz das Daten die sie eintragen auch sichtbar werden...

Garry




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