[Talk-de] Taggen von "falschen" Verkehrsregeln

Stephan Wolff s.wolff at web.de
Sa Okt 20 23:31:37 UTC 2012


Moin!

Am 20.10.2012 23:56, schrieb Henning Scholland:
> Hallo
> Wer sagt dir denn, wer den Fehler gemacht hat und was nun richtig ist?

Die Verbotsschilder stammen meist aus dem letzten Jahrtausend, die 
Radwegweiser aus dem jetzigen. Es gilt natürlich die aktuellere Aussage :-)

> Ein Radroutenschild hebt auf jeden Fall nicht ein Verkehrszeichen nach
> StVO auf. Wenn du Z250 mit dem Rad ignorierst, begehst du erstmal eine
> Ordnungswidrigkeit. Ob die nun geahndet wird oder nicht spielt erstmal
> keine Rolle. Ich fände es jedenfalls falsch, wenn wir in OSM absichtlich
> falsche Daten eintragen, nur weil dann das Routing genehmer ist.

Ich versuche herauszufinden, was gemeint ist, und das gemeinte abzubilden.
Privatwege mit Schild "Befahren verboten" interpretiere ich eher als 
access=private oder access=destination statt als access=no.
Inkonsistente Beschilderung lässt sich ohnehin nicht sinnvoll abbilden.
An vielen Einbahnstraßen steht der Zusatz "Radfahrer frei", aber auf den
Querstraßen haben die Abbiegeverbote diesen Zusatz nicht. Ich erfasse 
das Abbiegeverbot in diesem Fall nicht.

> Es wäre evtl. auch eine interessante Auswertung zu schauen, wie viele
> Radrouten über solche Stellen führen.

Die sinnlose Beschilderung könnte man als Zusatztag erfassen:
bicycle=yes
inconsistent_sign:bicycle=no
Dann hat man sinnvolles Routing und kann die sinnlose Beschilderung 
auswerten ;-)

 > Bei maxspeed tragen wir doch auch den Wert ein, der auf dem Schild
 > steht und nicht den Wert, den wir meinen dort fahren zu dürfen.

Bei Geschwindigkeitsbegrenzungen würde ich auch vermuten, dass die
Schilder den tatsächlichen Willen der Behörde abbilden.

Viele Grüße
Stephan







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