[Talk-de] Taggen von "falschen" Verkehrsregeln

Bernhard Weiskopf bweiskopf at gmx.de
So Okt 21 09:33:23 UTC 2012


Hallo an alle,

die Meinungen gehen hier doch auseinander.

Inzwischen habe ich mir die Gegend "Auf den Ried" in Mannheim etwas näher
angesehen: Kommt man vom Stadtteil Feudenheim, hat dort ein Mapper "track"
eingetragen und Google Maps zeigt dort auch StVO-Zeichen 260 (Verbot für
Kraftfahrzeuge) mit Zusatz "Landwirtschaftlicher Verkehr frei", also korrekt
getagged. Dieser Weg führt von Westen zu der Anliegerstraße.

50 m parallel zur gesperrten Anliegerstraße führt ein ähnlich aufgebauter
Weg (ohne jegliche Beschränkung) zu Schrebergärten und beide Wege sind dort
über eine Freifläche verbunden. 

Von Nordwesten kommend über "Unter dem Elkersberg" steht auch kein Schild,
in Gegenrichtung aber "Gemeinsamer Geh- und Radweg" (Ziechen 240). Hier
herrscht reger Fahrrad- und Fußgängerverkehr.

Wie weit gilt dann welche Beschränkung? Nur am Schild? Nur in Fahrtrichtung
des Schildes?

Bei der Stadt werde ich das nicht vorbringen können: Hier sind extrem viele
Beschilderungen inkonsistent, die Liste würde sehr lang und sicherlich
ignoriert. Ich vermute, bei Nutzungsänderungen werden teilweise Schilder
nach dem neuen Nutzungskonzept aufgestellt, bereits vorhandene Schilder an
verbundenen Verkehrswegen aber nicht betrachtet und diese bleiben
unverändert. Und aus Kostengründen bleiben manche Regeln einfach
unbeschildert, die Autofahrer bleiben lieber auf der breiteren, aber
längeren Straße, als auf der Abkürzung ständig auf Radfahrer und Fußgänger
zu achten. Kontrollieren kann man das praktisch nicht.

Oder die Planer kennen die Regeln der StVO nicht.

Gruß Bernhard






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