[Talk-de] wie tagge ich Zeltplätze?

Falk Zscheile falk.zscheile at gmail.com
Di Jul 8 07:58:53 UTC 2014


Am 8. Juli 2014 00:01 schrieb gmbo <gmbo at kilometerfresser.eu>:
> Am 07.07.2014 21:04, schrieb Falk Zscheile:
>>
>
>> Es kommt zum Nebeneinander statt zum miteinander und es entstehen im
>> schlimmsten Fall "taggingschulen", die sich unvereinbar und unversöhnlich
>> gegenüberstehen. Was meines Erachtens fehlt ist ein zentraler Anlaufpunkt,
>> an dem man schauen, diskutieren und ausprobieren kann ohne gleich einen
>> Editwar zu riskieren. Ggf. könnte man auch verschiedene Beispiele zur
>> Abstimmung stellen und so ein unverbindliches Voting erhalten, welches
>> Modell besser ankommt.
>
>
> Aber wer würde in einer Sandbox nachsehen in der nur getestet werden kann
> und über welchen Weg sollte man das finden?
>

Sandbox trifft es vielleicht nicht ganz, was mir vorschwebt. Es soll
ein "Raum" sein, in dem man einen Vorschlag unterbreiten und mit
anderen diskutieren kann, um dann zu einer Art "best practice" zu
kommen. Eine Sandbox in diesem Sinne müsste natürlich in geeigneter
Weise mit dem Wiki und über andere Seiten, die zu Taggingfragen in der
Regel konsultiert werden, verknüpft sein.

Eine andere Idee: man erstellt für JOSM Taggingvorlagen, die sich an
einem komplexen Objekt, wie "Zeltplatz" orientieren. Und als
Tagvorschläge findet sich dann alles, was es auf einem Zeltplatz so
gibt, ohne dass man sich durch zig andere Menüs "Straße" "Einrichtung"
"Geografie" hangeln muss.

> Meiner Meinung nach sollte ein Taggingschema für komplexe Gebilde erst
> wertungsfrei, also ohne das nachzuschauen wie es am häufigsten genutzt wird,
> beschrieben werden. Das könnte wenn es beschreibbar ist auch in realen Orten
> gemappt werden. In der Beschreibung würde dieser Ort dann angegeben.
>

Das funktioniert so nicht, da jeder "anders Wertungsfrei" ans Mappen
heran geht. Das Ziel, welches man vor Augen hat, bestimmt auch ganz
entscheidend das Tagging mit. Sowohl Detailgrad als auch die
Verwendung bestimmter Tags. Ein wie auch immer geartetes best
practice-Beispiel kann da schon den Horizont erweitern: "Ach, den
Wasseranschluss, den ich da auf dem Foto sehe, kann ich auch
eintragen!"

Bei der Orientierung an Realen Orten ist immer die Gefahr, dass der
status quo verteidigt wird, denn "man hat das ja selbst und in jedem
Fall richtig gemappt". Das ist eine zusätzliche Hürde auf dem Weg zu
einer konstruktiven Diskussion. Niemand lässt sich gern sagen, dass er
etwas "falsch" gemacht hat. Auf dem neutralen Boden einer Sandbox,
losgelöst von einem existierenden Ort, ist das meines Erachtens
leichter.

> Aber auch hier fehlt die Übergeordnete Beschreibung. Die How to map Seite
> wäre da ein Einsprungspunkt.
>
Ja, das wäre auf jeden Fall einfacher zu realisieren, als meine "Sandbox".

> Es gäbe noch eine zweite Möglichkeit einer Vorgehensweise.
> Dazu müsste man alle bisher gemachten Proposels und eventuell dazugehörenden
> Votings zu einem Thema finden, ebenfalls die sonstigen Wikieinträge. Das
> ganze müsste dann zusammengefasst werden und auf Widerspüche geprüft werden.
> Wenn alles schlüssig ist, noch auf Veränderung in der Istzeit und
> Vollständigkeit prüfen.
>
Das können wir zeitlich nicht leisten. wir müssen darauf hoffen, das
der relevante personenkreis "anspringt" und sein Wissen/ seine Meinung
beiträgt.


> Ich weiß, wer soll das machen, man will ja nur mal eben den Stellplatz
> mappen, den man gerade gesehen hat, und sich nicht um das Drumherum kümmern
> müssen.

Genau :-/

Gruß Falk




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