[Talk-de] Problem mit Bahnhofsmapping von MentzDV

Michael Reichert nakaner at gmx.net
Mi Sep 2 17:19:19 UTC 2015


Hallo,

Am 2015-09-02 um 09:27 schrieb Roland Olbricht:
> Einen ähnlichen Effekt hat die Wochenaufgabe, ganz ohne bezahlte
> Mapper. Auch da ist es ja gewollt, dass ein bestimmtes Phänomen
> möglichst flächendeckend auf eine einheitliche Weise erfasst wird -
> und dann anschließend die vorherrschende Modellierung ist.

Bei Wochenaufgaben läuft meistens vorab eine Diskussion (meist im
Forum), an der man sich beteiligen kann. Die Wochenaufgabe
Wanderwegweiser zeigt, dass man in einer Wochenaufgabe auch mehrere
verschiedene Wege zum Tagging aufzeigen kann.

> Da es für das "level"-Tag zumindest nicht ohne Werkzeuge möglich ist,
> es automatisch außerhalb von Gebäudekonturen zu unterdrücken, kann ich
> gerne damit leben, es dort auch nicht zu taggen.

Ich persönlich habe keine Probleme mit level=* außerhalb von
Bahnsteighallen. Wie will man sonst Turmbahnhöfe ohne Bahnsteighalle
(z.B. Doberlug-Kirchhain, Falkenberg (Elster), Horka, Werbig, Osnabrück
Hbf) vernünftig ebenenweise rendern? Das layer-Tag macht keine Aussage
zur physikalischen Position, sondern gibt nur relative Positionen an.

level=* sehe ich nur bei einfache aufgebauten Stationen als überflüssig
an, die sich nicht auf einem Damm oder in einem Einschnitt befinden, nur
aus Gleisen und Unter-/Überführung sowie Bahnhofsvorplatz mit Parkplatz
bestehen. Dort gibt es nur zwei Ebenen und im Prinzip genügt dort zur
Orientierung ein einziger Plan für alle Ebenen.

Je größer die Station ist und je mehr Features sie hat, desto mehr
Nutzen haben level=*-Tags. Ich vermute mal, dass Karlsruhe Hbf (auch
ohne das Zutun von Mentz, die Details stammen v.a. von mapper999) mit
die detaillierteste Station sein dürfte.
http://github.pavie.info/openlevelup/?lat=48.99340053459747&lon=8.401384055614471&zoom=19&tiles=0&level=1&transcend=1&unrendered=0&buildings=0&photos=0&notes=0

@MentzDV/Roland: Wenn ihr die Nachteile des Remote Mappings beseitigen
wollt, müsst ihr halt mal einem Hiwi ein Bayern-Ticket in die Hand
drücken (kostet 23 Euro für eine Person) und einen ganzen Tag durch
Bayern fahren lassen. Bei jeder größeren Station aus-/umsteigen und
dabei eine Reihe Fotos machen. Bei den kleinen Stationen genügt es, bei
der Durchfahrt bzw. beim Halt mit dem Handy zum Fenster raus zu filmen.
Beispiele für solche Videos (zwar mit Fokus auf die Signale, Gleise und
Hektometertafeln und nicht auf die Bahnsteige):
https://www.youtube.com/channel/UC6O3d6IfKq2T665dj0jX1gg

Außerdem empfiehlt es sich vor dem Remote-Mapping einer Station, nach
dem Stationsnamen in Kombination mit Begriffen wie "Umbau",
"barrierfrei" und "Sanierung" zu googlen. Wenn man Zeitungsartikel über
einen schon erfolgten Umbau findet, sollte man beim Mappern äußerste
Vorsicht walten lassen und eine Ortsbegehung/-befahrung in Betracht ziehen.

Viele Grüße

Michael


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